Arthritis: Vorsicht bei schmerzenden Händen

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Schmerzen in den Fingern können ein Zeichen von Arthritis sein

Wenn die Finger oder Hände ohne erkennbare Ursache schmerzen und morgens steif sind, könnten dies erste Anzeichen einer Arthritis sein. Die Bundesvereinigung der Apotheker empfiehlt daher dringend, bei derartigen Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

In Deutschland leiden derzeit etwa 800.000 Menschen unter Arthritis, insbesondere Frauen sind betroffen.  Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Es handelt sich dabei um eine Gelenkentzündungm der eine Autoimmunerkrankung zugrunde liegt. Bevor es zu Schmerzen in den Fingern kommt, klagen die Betroffenen oft über Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. 

Frühzeitige Diagnose entscheidend

Unbehandelt schreitet die rheumatoide Arthritis fort und zerstört langfristig die Gelenke. Zudem verringert eine nicht erkannte Arthritis die Lebenserwartung in ähnlichem Ausmaß wie Diabetes. Rheumatoide Arthritis ist als solche nicht heilbar, lässt sich jedoch bei frühzeitiger Diagnose relativ gut behandeln. Eine konsequente Therapie kann die Erkrankung aufhalten oder zumindest das Fortschreiten verlangsamen. Dabei kommen u.a. Medikamente zum Einsatz, die die überschießende Reaktion des Immunsystems ins Gleichgewicht bringen sollen. 

Rauchen fördert Arthritis

In den letzten Jahren zeigte sich, dass Rauchen die Bildung bestimmter Rheuma-Antikörper fördern kann und sich zudem laut einer schwedischen Studie auch auf die Arthritis-Therapie auswirken kann. Arthritis Patienten sollten  daher auf das Rauchen verzichten, zumal sich dadurch auch die Medikamentendosis verringern lässt.

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