Wie Tarzan durch die Bäume schwingen

2007 eröffnet, kletterten in vier Saisons bereits über 140.000 Gäste durch die Hochseil-Parcours von Hessens größtem Abenteuerpark. Auf einer Fläche von 3 Hektar sind im Leonhard Eißnert-Park über 140 Bäume mit etwa 12.000 Meter Stahlseil verbunden.

Gesichert am Gurt, geschützt vom Helm, und per Sicherheitseinweisung über alles Wichtige informiert, klettern die Besucher über 13 Parcours. Bei ansteigendem Schwierigkeitsgrad geht es auch höhenmäßig immer weiter nach oben: während sich in den Übungsparcours Einsteiger in entspannten 2 bis 3 Metern an die Höhe gewöhnen, geht es in den höchsten Parcours bis auf luftige 15 Meter hinaus.

FunForest AbenteuerPark Offenbach am Main (im Leonhard-Eißnert-Park)

Bieberer Str. 276A
63071 Offenbach
Tel. 069 85702000
Telefax 069 85702001

E-Mail office@abenteuerpark-offenbach.de
http://www.abenteuerpark-offenbach.de

Viele Parcours sind bereits für Kinder ab 7 Jahren begehbar. Für die ganz Kleinen ab 6 gibt es einen Kinderparcours mit fast 30 Kletterelementen. Dass alle Parcours separate Einbahnstraßen sind, versteht sich bei Fun Forest von selbst – lästige Kreuzungen und Gegenverkehr mag schließlich niemand. Auch sind alle Parcours so konstruiert, dass man nach dem Starten erst dann wieder den Boden berührt, wenn man den Parcours bewältigt hat. Es sei denn, man kann, oder möchte – ganz gleich weshalb –, den Parcours nicht beenden: kein Problem, denn die professionell ausgebildeten Mitarbeiter stehen jederzeit zur Verfügung und seilen von jeder beliebigen Station aus umgehend ab.

Doch gibt es das „Fun Forest Freizeitvergnügen“ nicht nur in Offenbach. In Kandel bei Karlsruhe (seit 2006) und im saarländischen Homburg (seit 2009) betreibt die Fun Forest GmbH erfolgreich zwei weitere Parks. Der Kandeler Park, der größte Deutschlands seiner Art, ist darüber hinaus von Rheinland-Pfalz als „bevorzugter außerschulischer Lenrort“ eingestuft worden. Kein Wunder: Verantwortung – nicht nur für sich selbst, sondern auch für Andere – stehen beim Klettern an erster Stelle. Gerade bei Schulklassen sind daher alle drei Parks sehr beliebt. Auch die Umweltschutzverbände nutzen die Parks rege.

Das Angebot von Fun Forest richtet sich an Einzelbesucher, Familien, Lehrer mit ihren Schulklassen, Vereine und Firmen – im Prinzip an alle, die das Rad der Evolution mal zurückdrehen möchten, die austesten wollen, wie viel im eigenen Körper drin steckt, oder einfach gerne ein paar Stunden Spaß im Freien haben. Für Gruppen bietet Fun Forest darüber hinaus individuelle Team-Trainings an.

Teilhaber und Geschäftsführer Wolgang Biersch erklärt die Prämisse der Firma folgendermaßen: „Wer bei uns klettert, der geht mit einem breiten Lächeln nach Hause.“ Offenbar kommt das bei den Besuchern genau so an. Denn Feedback dieser Art gibt es täglich: „Ich stand mit zittrigen Knien dort oben auf dem kleinen Podest, die begeisterte Tochter sagte ‚mach, Papa, ich will weiter‘. Ich hatte etwas Bammel, doch als ich den inneren Schweinehund überwunden habe, ist es einfach nur noch klasse. Wir kommen definitiv wieder!

Wer zum ersten mal kommt: Der Fun Forest in Offenbach ist leicht zu finden. In der Bieberer Straße, direkt unterhalb des Stadions wartet der „Kick neben den Kickers“. Parkplätze sind vor dem Stadion und im Bierbrauer Weg reichlich vorhanden. Die S-Bahn-Haltestelle Offenbach Ost liegt nur 15 Gehminuten entfernt, die Buslinie 102 fährt bis vor das benachbarte Stadion (auch ab Offenbach Ost).

Übrigens: Klettern macht hungrig und durstig. Deshalb bietet die firmeneigene Gastronomie, „Fun for Rest“, den Besuchern warme und kalte Getränke sowie kleine Speisen an. Auf urigen Holzbänken und Tischen kann man so in entspannter Atmosphäre frische Energie tanken. Na, Lust den Tarzan zu machen? Dann nichts wie ab in Hessens größten Abenteuerpark!

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