Mit Experten ins Gespräch kommen: großes Vortragsprogramm

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Was so harmlos wie eine Wurzel ausschaut, kann potentiell tödlich sein: ein Aneurysma, also eine Aussackung der Bauchschlagader.

Auf der Gesundheitsmesse Offenbach am 9. und 10. April in der Messe Offenbach referieren hochkarätige Fachleute aus Klinik und Praxis zu Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten den Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Den Auftakt machen am Samstag, 9. April, die Vorträge zu Herz- und Gefäßerkrankungen von denen zunehmend auch Jüngere betroffen sind. Gefäßerkrankungen sind in den Industrieländern zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Mittlerweile geht fast jeder zweite Todesfall auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Vor allem ältere Menschen sind betroffen, so dass aufgrund der demographischen Entwicklung Gefäßerkrankungen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Doch auch jüngere Menschen leiden zunehmend darunter. Ursache sind Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes. Die möglichen Folgen: Schaufensterkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlicher Herztod. Das Wissen um diese Erkrankungen, wie sie sich bemerkbar machen, was man tun kann und wie man ihnen vorbeugt, kann also lebensrettend sein. Zudem tun Patienten gut daran, sich an ein Zentrum zu wenden, das alle therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten vorhält.

In unserer Vortragsübersicht finden Sie alle Fachvorträge nach Raum und Zeit geordnet.

Offenbach verfügt in diesem Bereich über ein bundesweit bekanntes Vorzeigemodell: das Gefäßzentrum Offenbach/Rhein-Main am Klinikum Offenbach. Das Leistungsspektrum des Gefäßzentrums umfasst alle arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen (mit Ausnahme der Herzchirurgie), darunter die Therapie der Carotisstenose (Halsschlagaderverengung), von Aortenaneurysmen, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit), die Anlage von Dialyse-Shunts und Gefäßzugängen aller Art (Port usw.) sowie die stadiengerechte Varizentherapie (Krampfaderbehandlung). Insbesondere zählt das Gefäßzentrum Offenbach zu den Spezialisten in der Behandlung von Aortenaneurysmen. Das Behandlungsspektrum dieser Erkrankung wurde im vergangenen Jahr nochmals erweitert.

Durch den Einsatz der neuen „verzweigten“ Stentgrafts können in Offenbach nun auch komplexe Bauchaortenaneurysma-Patienten mit der schonenderen interventionellen Methode versorgt werden. Den ‚harten Kern’ des Gefäßzentrums bilden die Radiologie, die Gefäßchirurgie und die Angiologie. In der Radiologie unter Prof. Norbert Rilinger steht das komplette Spektrum der Röntgendiagnostik zur Verfügung. Unter Röntgenkontrolle werden auch therapeutische Eingriffe durchgeführt, beispielsweise die Wiedereröffnung oder Erweiterung verschlossener oder verengter Gefäße. Der am KfH des Klinikums angesiedelte Angiologe Dr. Ralf Heithorn unterstützt das Klinikum und die in der Region tätigen niedergelassenen Ärzte. Zudem verfügt das Gefäßzentrum mit Prof. Harald Klepzig über einen erfahrenen Herzspezialisten, der das gesamte Spektrum der Herzkathetertechnik abdeckt. Hierfür steht modernste Technik, darunter eine biplane Koronarangiographie Anlage bereit. Das Gefäßzentrum Offenbach ist zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und von der Deutschen Röntgengesellschaft.

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