Erhebliche Probleme durch Schmerzmittel?

Ibuprofen: Studie warnt vor drastischen Nebenwirkungen des Schmerzmittels

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Immer mehr Nebenwirkungen um Ibuprofen kommen ans Licht.

Schmerzmittel können bei einem Überkonsum zu erheblichen gesundheitlichen Nebenwirkungen führen. Doch eine Studie brachte Ungeahntes zutage.

Ibuprofen ist aus der Hausapotheke der Deutschen nicht mehr wegzudenken. Es ist günstig, rezeptfrei – und gilt als sicheres Schmerzmittel. Sogar Ärzte schreiben es ihren Patienten bei diversen Beschwerden auf. Doch diese warnen gleichzeitig davor, sie nicht zu lange einzunehmen. Oftmals wird dazu geraten, Ibuprofen nur in einer Akutsituation zu schlucken – und auch nur für kurze Zeit.

Video: Schmerzmittel kann unfruchtbar machen

Studie enthüllt: Ibuprofen kann auf Dauer unfruchtbar machen

Das hat auch gewichtige Gründe – schließlich können Schmerzmittel auf Dauer zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Wie sehr, zeigt die Studie eines internationalen Forscherteams. Das kam 2018 zu dem Ergebnis, dass Ibuprofen bei Männern eventuell zu Unfruchtbarkeit führt. Das berichteten die Forscher im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).

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Angeblich kann das Schmerzmittel die Hormonproduktion in den männlichen Keimdrüsen manipulieren, welche das Fortpflanzungshormon Lutropin derart ankurbelt, sodass ein Ungleichgewicht entsteht. Dieses wiederum beeinträchtigt die Produktion des Sexualhormons Testosteron, aus dem schließlich eine verminderte Fruchtbarkeit folgt. Allerdings fügten die Wissenschaftler hinzu, dass dies nur bei einer regelmäßigen Einnahme hoher Mengen der Fall sei.

Das Schmerzmittel Aspirin steht sogar in Verdacht, das Gehirn von Babys in der Schwangerschaft zu schädigen.

Depressionen, Impotenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach nur kurzer Zeit

An der Studie sollen etwa 31 Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren teilgenommen haben. 14 Probanden sollen täglich etwa 600 Milligramm Ibuprofen verabreicht bekommen haben, während der Rest Placebos schluckte.

Nach nur 14 Tagen stellten sich laut den Wissenschaftlern erste hormonelle Veränderungen ein, welche für Impotenz, Depressionen und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich gemacht werden. Doch das starke Geschlecht darf aufatmen: Wer das Mittel nur für kurze Zeit einnehme, so die Forscher, der habe nichts zu befürchten.

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jp

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