Kohl ist im Winter klimafreundlicher Vitaminlieferant

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Unter den Kohlsorten ist Rosenkohl besonders Vitamin-C-haltig. Er wird weder eingeflogen noch in Gewächshäusern angebaut. Foto: Sven Hoppe

Bonn - Verbraucher müssen im Winter nicht auf Sommergemüse zurückgreifen, um sich vitaminreich zu ernähren. Kohl aus der Region ist ebenso gehaltvoll und schont die Umwelt.

Kohl ist eine gesunde und klimafreundliche Alternative zu Tomaten, Zucchini oder Paprika, erläutert die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesernährungsministeriums. Anders als jene Gemüsesorten werde er nicht in beheizten Gewächshäusern angebaut und müsse auch nicht eingeflogen werden. Durch kurze Transportwege und die Tatsache, dass Kohl auch kalte Temperaturen auf dem Feld verträgt, werde bis zum Verkauf wesentlich weniger Energie benötigt.

Vor allem Grün- und Rosenkohl sind besonders Vitamin-C-haltig. Außerdem stecken in vielen Kohlsorten die wichtigen Nährstoffe Eisen und Kalium. Die Initiative rät, nach dem Kauf feste Sorten wie Weiß- oder Rotkohl bis zum Verarbeiten im kühlen Keller aufzuheben. Grünkohl dagegen kommt eingewickelt in ein feuchtes Tuch in den Kühlschrank.

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