#PooWatch

Mann verweigert seit vier Wochen großes Geschäft - Todesgefahr!

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Ein 24-Jähriger steht in Verdacht, Drogen zu verticken. Kurzerhand verschluckt er sie.

Ein Mann hat Ärger mit der Polizei – das Beweisstück befindet sich in ihm, genauer gesagt, im Darm. Doch er verweigert das "Große Geschäft" - seit mehr als vier Wochen.

Britische Polizisten befinden sich seit dem 17. Januar 2018 auf #PooWatch, also einer "Klowache" – das ist kein Scherz, sondern bittere Realität. Seit Wochen warten die Beamten der "Op Raptor West", einer Unterabteilung gegen Straßenkriminalität, im britischen Essex darauf, dass Lamarr Chambers endlich sein Geschäft macht.

Schließlich ist er verdächtig, Drogen zu handeln. Als sie den Mann bei frischer Tat ertappten und ihm das Päckchen mit harten Drogen entwenden wollten, schluckte er dies kurzerhand hinunter. So wollte er einer Anklage entgehen, getreu dem Motto: "Im Zweifel für den Angeklagten".

Angeblicher Drogendealer verweigert "Großes Geschäft" seit Wochen - Polizei wartet ungeduldig auf Beweisstück

Doch die Beamten ließen nicht locker, führten den 24-Jährigen ab und steckten ihn in Untersuchungshaft. Schließlich waren sie sicher: Irgendwann muss der Verdächtige mal aufs Töpfchen – und dann kommt das Beweisstück endlich ans Licht. Doch Pustekuchen – da haben sie die Rechnung nicht mit Lamarr C. gemacht. Der soll sich nämlich vehement dagegen weigern – und schon seit vier Wochen nicht mehr auf dem Klo gewesen sein.

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Die Polizisten sind bereits völlig entnervt – zumal sie immer wieder Anträge auf Verlängerung der U-Haft ausstellen müssen. Doch der Verdächtige hält dicht – soll jetzt sogar laut der BBC unter ärztlicher Beobachtung stehen. Schnell wurde dieser kuriose Fall in ganz Großbritannien bekannt – wohl auch deshalb, weil Interessierte unter dem Hashtag #PooWatch auf Twitter regelmäßig über den Stuhlgang des angeblichen Drogendealers informiert werden.

#PooWatch: Polizisten machen sich über kuriosen Fall lustig - doch es könnte tragisch enden 

Zwei Polizisten sollen ihn rund um die Uhr bewachen – schließlich glauben die Ärzte, dass der 24-Jährige am Ende sogar an seinem Toilettenstreik sterben könnte. "Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass etwas ernsthaft falsch laufen könnte. Wir befinden uns bereits in einem Bereich, wo das Sterberisiko besorgniserregend erhöht ist", heißt es. Das Kuriose daran: Angeblich soll Chambers weiterhin essen und trinken – dennoch verweigere er sich dem Drang, sich zu erleichtern.

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Wie funktioniert das bloß? Reicht wirklich nur reine Willenskraft dafür aus? Gastroenterologin Trish Macnair sieht das anders. Sie erklärt gegenüber der BBC, "dass es eine Grenze gibt, wie lange man durchhalten kann." Das heißt konkret: Irgendwann kann der Körper die Fäkalien nicht mehr länger halten – da möchte man dann nicht in seiner Nähe stehen.

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jp

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