Mit Experten ins Gespräch kommen: großes Vortragsprogramm

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Die eigene Gesundheit sollte man stets im Blick behalten.

Auf der Gesundheitsmesse Offenbach am 9. und 10. April in der Messe Offenbach referieren hochkarätige Fachleute aus Klinik und Praxis zu Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten den Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Prof. de Groot: Freund oder Feind - wie hängen Blutdruck und Salz zusammen

Das vollständige Vortragsprogramm der „bleib fit“ finden Sie in unserem Special auf bleibfit.net.

Kochsalz ist ein über viele Jahrhunderte teuer gehandeltes Luxusgut gewesen, erlaubt es doch die Konservierung und Geschmacksveränderung von Speisen. Normalerweise kontrollieren die Nieren sowie körpereigene Hormone den Spiegel von Kochsalz und anderen gelösten Salzen im Blut. Bei erheblichem Kochsalzüberschuss im Blut können die Nieren die Ausscheidung von Kochsalz in den Urin oft nicht schnell genug adäquat steigern, so dass zur Ausrechterhaltung der Salzkonzentration im Blut Wasser aus dem Gewebe in die Blutbahn gezogen wird. Dieses Phänomen resultiert in erhöhtem Blutvolumen und Blutdruck. Wie ausgeprägt der Blutdruck steigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel wissen wir, dass ältere Menschen und Menschen mit Diabetes besonders anfällig für Kochsalz-bedingte Blutdrucksteigerungen sind. Die Einschränkung der diätetischen Kochsalzzufuhr kann erheblich dazu beitragen, den Blutdruck zu senken oder die Zahl der für die Kontrolle eines Bluthochdrucks erforderlichen Tabletten zu reduzieren.

Dies erfordert Kenntnis darüber, wo wir – häufig versteckt – Kochsalz mit dem Essen zu uns nehmen.

Dr. Burchardi, KfH OF: Was leisten unsere Nieren?

Die Niere ist ein Hochleistungsorgan, dessen Gesundheit für uns lebenswichtig ist. Jeden Tag leistet sie Schwerstarbeit, indem sie das Blut filtert und für die Ausscheidung von Giftstoffen und von Endprodukten des Stoffwechsels sorgt. Darüber hinaus erfüllt sie eine Vielzahl weiterer Funktionen. Störungen der Nierenfunktion beeinflussen folglich eine Vielzahl von Vorgängen im Körper. Umgekehrt können jedoch auch diverse Krankheiten die Niere in Mitleidenschaft ziehen. Wer diese Zusammenhänge kennt und auf entsprechende Symptome achtet, kann frühzeitig eingreifen und chronischen Nierenerkrankungen verhindern oder zumindest aufhalten.

Dr. Büttner: Chinesische Medizin

Die chinesische Medizin beruht auf einem mindestens 2500 Jahre alten, wissenschaftlichen Denksystem und umfasst die Anwendung mehrerer etablierter, synergetisch wirkender Heilverfahren. Das chinesische System ermöglicht das wissenschaftliche Stellen einer Diagnose in der chinesischen Systematik. Diese „chinesische Diagnose“ kann sowohl bei „organischen“ als auch bei „funktionellen“ Erkrankungen gestellt werden und gründet sich auch auf den Befunden der Zungen- und Pulsdiagnostik. Erst das korrekte Stellen dieser chinesischen Diagnose, ermöglicht die optimale heilende Wirkungsentfaltung der verschiedenen Heilverfahren. Die Stärke der chinesischen Medizin liegt neben ihrer guten Wirksamkeit in ihrer breiten Anwendbarkeit bei verschiedenste Beschwerden und Erkrankungen. Die diagnostische, wissenschaftliche Denksystematik und die verschiedenen Heilverfahren sollen kurz dargestellt werden.

Dr. Thöming: Nächtliche Atemstörung – ein Begleitproblem von Herz und Lungenerkrankungen

Neben der sogenannten Schlafapnoe gibt es weitere internistische Erkrankungen, die zu nächtlichen Atemstörungen und damit Sauerstoffmangelzuständen führen können. Sowohl der Sauerstoffmangel an sich als auch die dadurch verursachte Stresshormonausschüttung führen auf Dauer zu Schäden am Herz- Kreislaufsystem. Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt sind typische Folgeerscheinungen nächtlicher Atemstörungen. Weitere Folgen von nächtlichen Atemstörungen bei Patienten mit Herzschwäche oder chronischen Lungenerkrankungen werden im Vortrag erläutert, außerdem werden wir auf die Behandlungsmöglichkeiten nächtlicher Atemstörungen eingehen.

Dr. Grapentin: Schreckgespenst Schulterschmerz - moderne Operationstechnik nimmt die Last von der Schulter

Erst wenn die alltäglichen Bewegungen Schmerzen verursachen, wird uns bewusst, für wie viele Dinge wir unsere Schultern gebrauchen. In seinem Vortrag erläutert der Schulterexperte Dr. Detlev Grapentin die Vorteile der modernen Behandlungsmethoden und gibt einen Überblick über die häufigsten Krankheitsbilder und ihre Symptome. Gleichzeitig steht er auch für Tipps zur Vermeidung von Schulterproblemen zur Verfügung.

Dr. Klein: Diabetes – was geht mich das an?

Alle Diabetiker wissen, was diese Frage bedeutet: Sie müssen auf die Ernährung achten, den Blutzucker kontrollieren, Tabletten einnehmen oder Insulin spritzen. Sie müssen täglich an ihren Diabetes denken – und dies ein Leben lang. Diabetes gehört mit über acht Millionen Betroffenen in Deutschland zu den großen Volkskrankheiten. Aber auch für jeden, der keinen Diabetes hat, ist es interessant und wichtig, etwas über die Zuckerkrankheit zu erfahren und vielleicht vorzubeugen. Bei jungen Menschen sollte mehr Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt werden. Später müssen wir uns dann mit dem Thema Übergewicht auseinandersetzen, vor allem mit einer geringeren Kalorienzufuhr. Diabetes geht jeden an! Deshalb sollte auch jeder darüber Bescheid wissen! Am Informationsstand des Klinikums Offenbach können sich die Besucher vom Diabetesteam beraten und ihren Blutzucker kontrollieren lassen.

Dr. Carsten Sippel: Minimal-invasive Chirurgie in der Urologie

Viele Operationsverfahren in der Urologie können heute mit minimal-invasiver Technik durchgeführt werden. Damit werden Schnitt-operative Verfahren ersetzt. Der Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist eine geringere Belastung während des Eingriffs und eine schnellere Rückkehr zum normalen Leben. Der Vortrag stellt die wichtigsten Operationsverfahren vor. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, Fragen direkt mit den Operateuren zu besprechen.

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