Rückenschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen

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Rückenschmerzen können Symptome einer ernsthaften Erkrankung sein. Besonders wenn weitere typische Symptome hinzukommen, sollte man den Arzt aufsuchen, wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) empfiehlt.

Chronische Rückenschmerzen nehmen immer mehr zu. Häufig sind Muskelverspannungen, Fehlbelastungen u.ä. die Ursache. Kreuzschmerzen können jedoch auch auf ernsthafte andere Erkrankungen hindeuten wie z.B. Infektionen an der Wirbelsäule, Knochenbrüche, Tumoren, Nierenerkrankungen oder eingeengte Nerven.

Bei diesen Alarmzeichen zum Arzt gehen 

Laut IQWiG deuten eine Reihe von Alarmzeichen daraufhin, dass mehr hinter Rückenschmerz steckt. Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen, können auf drohende Nervenschäden im Bereich der unteren Wirbelsäule hindeuten. Probleme beim Stuhlgang oder Wasserlassen auf, können Nervenschäden in der Steißbeinregion die Ursache sein. Auch Lähmungen, Taubheitsgefühle oder ein ständiges Kribbeln im Bein können auf Nervenschäden hindeuten und sollten daher abgeklärt werden. Werden Kreuzschmerzen bei Rückenlage schlimmer und kommen noch körperliche Schwäche und Gewichtsverlust hinzu, sollte auf Tumoren untersucht werden.

Bei chronischen Rückenschmerzen kombinierte Therapie

 Chronische Kreuzschmerzen, die länger als 12 Wochen andauern, sollten mit einer kombinierten Therapie behandelt werden. Diese setzt sich zusammen aus Medikamenten, Bewegungstraining und physiotherapeutischer Behandlung, evtl. ergänzt durch Akupunktur und Rückenschule.

Quelle: Medical Observer

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