Umstrittene Mittel zur Schmerzlinderung

Stiftung Warentest hat Schmerzmittel getestet: Das kam bei Paracetamol & Co. im Vergleich heraus

Stiftung Warentest hat Paracetamol & Co. auf ihre Wirkung geprüft.

Ibuprofen, Paracetamol und Diclofenac. Das Verbraucherportal hat im September 2018 die gängigsten Schmerzmittel unter die Lupe genommen.

Wie gut sind Ibuprofen & Co. wirklich? Diese Frage hat sich die Stiftung Warentest gestellt und diese nun in einem ausführlichen Test einer Prüfung unterzogen. Der Fokus lag diesmal besonders auf gängigen Schmerzmitteln, die rezeptfrei in der Apotheke bezogen werden können.

ASS, Paracetamol & Co. unter der Lupe von Stiftung Warentest - welche helfen wirklich gegen Schmerzen?

Sie sollen gegen Alltagsbeschwerden wie Kopf- oder Gelenkschmerzen helfen. Doch viele Verbraucher fragen sich zu Recht: Welche der unzähligen Medikamente auf dem Markt können ihre Versprechen tatsächlich halten?

Dazu haben die Experten von Stiftung Warentest einerseits geprüft, wie sich die einzelnen Schmerzmittel (unter anderem Diclofenac, Naproxen, Paracetamol oder Ibuprofen) in ihrer Wirkung unterscheiden und andererseits, welche Präparate die jeweils kostengünstigsten pro Wirkstoff sind.

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Verbraucher, die häufiger Schmerzmittel einnehmen müssen, können aufatmen: Das Urteil der Experten fällt durchwegs positiv aus. So können gängige Präparate von der Wirkung her größtenteils überzeugen.

So sollen zum Beispiel Medikamente, die den Wirkstoff ASS (Acetylsalicylsäure) enthalten, sehr gut leichte bis mittelstarke Schmerzen lindern. Doch Vorsicht: Das enthaltene ASS kann die Blutgerinnung stören. Daher empfehlen die Experten, Arzneien mit dieser Substanz unter anderem bei akuten Zahnschmerzen nicht zu nehmen. Doch was ist mit Paracetamol?

Erfahren Sie hier: Paracetamol schadet Ihrem Körper - wenn Sie DAS tun.

Umstrittenes Paracetamol: Doch Stiftung Warentest kann beruhigen

In den vergangenen Monaten ist das umstrittene Schmerzmittel immer wieder in die Kritik geraten. So sollen Untersuchungen ergeben haben, dass es angeblich schwerwiegende Nebenwirkungen wie Leberversagen oder Bluthochdruck hervorrufen kann. Stiftung Warentest kommt hingegen zum Schluss, dass Paracetamol bei Kopf-, Zahn- oder Gliederschmerzen kein Problem darstelle und sogar sehr hilfreich sei.

Wer allerdings mit entzündungsbedingten Schmerzen zu kämpfen hat, der solle Stiftung Warentest zufolge besser zu Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Diclofenac greifen.

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jp

So sieht eine gut sortierte Hausapotheke aus

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Um Platz zu sparen, bewahrt manch einer seine Medikamente ohne die Umverpackung auf. Davon raten Experten allerdings ab. Häufig erinnert man sich später nämlich nicht mehr so genau, wogegen dieses oder jenes Mittel hilft. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Nach dem Haltbarkeitsdatum auf Medikamenten sollten sich Patienten richten. Bei Flüssigkeiten wie Tropfen ist auch das Anbruchsdatum entscheidend. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

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