Müde durch Eisenmangel

Eisen ist von großer Bedeutung für zahlreiche biochemische Prozesse, wie Sauerstofftransport und -speicherung, Energiegewinnung, Blutbildung sowie die Regulation von Zellwachstum.

Eisenmangel kann zu einer gestörten Blutbildung und somit zur Anämie führen. Mit der Abnahme der Erythrozytenzahl und der Hämoglobin (Hb)-Konzentration sinkt auch die Sauerstofftransportkapazität im Blut; allgemeine Schwäche, Sehstörungen, Ohrgeräusche, Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und erhöhte Infektanfälligkeit sind die Folgen. Bereits ohne Beeinträchtigung der Erythropoese können leere Eisenspeicher zu erheblichen klinischen Konsequenzen und Einschränkungen in der Lebensqualität führen.

Referent: Dr. med. Stephan Seeßle

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