Stress erfolgreich bewältigen

Im Verlauf des Lebens spielt Stress eine nicht zu unterschätzende Rolle für das gesundheitliche Befinden des Menschen. Der Umgang mit Stressbelastungen gehört in gewissem Maße zu den täglichen Aufgaben.

Unter Stress versteht man im Allgemeinen die psychischen und körperlichen Reaktionen, die durch äußere Reize oder Konflikte ausgelöst werden, die das Individuum nicht auf einfache Weise bewältigen oder lösen kann. Eine erfolgreiche Bewältigung kann ein Erfolgserlebnis sein und dadurch die Kompetenz des Einzelnen für die erfolgreiche Bewältigung ähnlicher Situationen in der Zukunft stärken.

Wird der Stress zuviel oder hat das Individuum keine ausreichende Erfahrung mit der seiner Bewältigung, kann es zu einer Reihe von Störungsbildern auf psychischem Gebiet kommen, aber im Sinne einer psychosomatischen Reaktion auch zu körperlichen Beschwerden. Beispiele für solche Störungsbilder sind zunächst einmal depressive Erkrankungen, die sich in Symptomen wie Antriebsmangel, Erschöpfung und dem Verlust der Fähigkeit, sich zu freuen, äußern können, aber auch in körperlichen Beschwerden, die am Anfang nicht immer als Ausdruck einer Depression erkannt werden.

Eine der Depression nahestehende Störung ist das sog. Burn-out-Syndrom, ein Erschöpfungssyndrom, das erst nach längerfristiger, oftmals jahrelanger und in vielen Fällen nur grenzwertiger Überforderung entsteht, und von dem oftmals Menschen in helfenden Berufen oder mit hohen Anforderungen an ihre soziale Kompetenz betroffen sind.

Der Vortrag beschreibt die unterschiedlichen Formen psychischer Störungsbilder, die durch Stress entstehen können. Wichtig ist vor allem, dass die individuelle Belastbarkeit richtig eingeschätzt wird, dass Zeichen einer beginnenden Überforderung frühzeitig erkannt bzw. richtig eingeordnet werden, und dass durch eine entsprechende fachkundige Beratung und ggf. Behandlung möglichst rasch die Folgen übermäßigen Stresses wieder beseitigt werden.

Referent: Prof. Dr. med. Ansgar Klimke

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