Klares Stopp signalisieren

Bei Mobbing in der Ausbildung sollten Kollegen früh handeln

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Wird ein Auszubildender gemobbt, sollten Kollegen schnell eingreifen. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild

Für Auszubildende kann Mobbing am Arbeitsplatz besonders qualvoll sein. Um Betroffenen zu helfen, sollten Kollegen frühzeitig das Gespräch mit Opfern und aber auch Tätern suchen.

Köln (dpa/tmn) - Mobbing im Betrieb kann Azubis das Leben zur Hölle machen - in so einem Fall sind auch die Kollegen gefordert. Fällt ihnen auf, dass ein Auszubildender gehänselt wird, sollten sie frühzeitig das Gespräch mit dem Betroffenen suchen.

So können sie in einem ruhigen Moment über seine Beobachtungen sprechen und ihn bitten, seine Erfahrungen zu schildern, rät das Portal "Stark für Ausbildung".

Verhärtet sich danach der Verdacht des Mobbings, sollte der Kollege die anderen ansprechen. Experten empfehlen nach Angaben des Portals, so früh wie möglich Tätern ein klares Stopp zu signalisieren. Denn sonst fühlen sie sich in ihrem Verhalten bestätigt und mobben weiter. Also besser Tätern zeigen, dass sie kein leichtes Spiel haben.

Wer eine gemobbte Person anspricht, verändert deren Bewusstsein. Denn dadurch fühlt sich der Betroffene weniger als wehrloses Opfer und nicht mehr so allein. Allerdings kann es durch die veränderte Situation passieren, dass es zu einer Eskalation kommt. Deshalb ist es besonders wichtig, einen Folgetermin mit dem Betroffenen für ein Gespräch zu vereinbaren - und ihn zu bitten, bis dahin ein genaues Tagebuch über die Mobbingversuche zu schreiben.

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