Karriere-Tipps

So rocken Sie mit dem ersten Satz im Anschreiben Ihre Bewerbung

Ihr Anschreiben soll den Personaler einfangen. So klappt's.

"Hiermit möchte ich mich bewerben...": Beginnt Ihr Anschreiben so? Das sollten Sie noch einmal überdenken - und sich stattdessen von der langweiligen Masse abheben.

Personaler bekommen teilweise viele hundert Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle. Wer da nicht aus der Masse heraussticht, der wird ganz einfach untergehen.

Darum ist der erste Satz im Anschreiben so wichtig

Sehen Sie also zu, dass Sie den Personaler schon mit dem ersten Satz Ihres Anschreibens einfangen. Nur so wird er sich Ihre Bewerbung genauer ansehen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Doch mit ein paar Tricks und Kniffen kriegen Sie das hin.

Statt zu schreiben, dass Sie sich mit Ihrem Anschreiben auf die ausgeschriebene Stelle bewerben wollen, probieren Sie es doch mit etwas Interessanterem. Dass Sie sich bewerben möchten, wird durch Ihre Bewerbung ja ohnehin klar - sonst hätten Sie die Unterlagen ja gar nicht erst abgeschickt.

Lesen Sie hier: Sechs typische Fehler im Lebenslauf, die fast jeder einmal macht.

Eine Möglichkeit, sich von den Mitbewerbern abzuheben, ist zum Beispiel, dass Sie auf aktuelle Entwicklungen eingehen, die das Unternehmen betreffen, bei dem Sie sich bewerben möchten. Dabei kann es sich um die Eröffnung einer Zweigstelle, einen neuen Web-Auftritt oder eine Umstrukturierung handeln.

Eine weiterer Ansatz ist es, direkt zu erwähnen, warum Sie das Unternehmen und die Stelle so attraktiv finden - und warum Sie dafür der oder die Richtige sind. Gehen Sie dabei ruhig darauf ein, dass Sie sich schon seit vielen Jahren mit dem Unternehmen und seinen Leistungen beschäftigen oder warum Sie so eine positive Sichtweise darauf haben. Gehen Sie dabei argumentativ vor und belegen Sie Ihre Aussage mit Beispielen, sonst wirken derartige Aussagen rasch platt oder gehaltlos.

Übrigens: Wichtig ist es auch, nicht direkt mit langen Schachtelsätzen anzufangen. Teilen Sie Ihren ersten Satz lieber in drei einzelne auf, in denen Sie alles verständlich und konkret schildern. So bleibt der Leser am Ball und Ihre Chancen erhöhen sich, dass man Sie als potentiellen Arbeitnehmer wahrnimmt.

Auch interessant: Diese Frage ist 90 Prozent aller Bewerber unangenehm.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.

Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.

Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.

Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.

Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.

Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 

Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.

Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.

Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.

Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen.

Bei der Bahn geht's auch ohne:

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