Heikler Anfang

Gehaltserhöhung: Mit diesem ersten Satz klopfen Sie Ihren Chef weich

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Mit einem gewinnenden Lächeln und einem klugen ersten Satz überzeugen Sie Ihren Chef von einer Gehaltserhöhung.

Gespräche mit dem Chef können ganz schön heikel sein - erst recht, wenn man um eine Gehaltserhöhung bittet. Doch mit einem gelungenen Einstieg knacken Sie Ihren Chef garantiert.

Gehaltsverhandlungen verursachen bei vielen Schweißausbrüche, schließlich rücken Chefs nur selten freiwillig mehr Geld heraus. Doch wer am Monatsende mehr Geld auf dem Konto haben möchte, der muss sich in die Höhle des Löwen wagen - und schon beim ersten Satz klug vorgehen.

Gehaltserhöhung: Dieser erste Satz knackt Ihren Chef

Jürgen Hesse ist Karrierecoach und verrät in der Bild, welchen Satz er zum Einstieg in das Gehaltsthema empfielt: "Können wir bitte einen Termin machen, um über meinen Verantwortungsbereich und den letzten Erfolg zu sprechen?"

Dieser erste Satz eignet sich laut Hesse hervorragend, um den Chef auf das Gehalt anzusprechen und einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Dieser sollte laut Hesse frühestens drei Tage später sein, damit Sie Ihrem Chef genügend Zeit geben können, sich vorzubereiten. 

So schlagen Sie eine Gehaltserhöhung heraus

Im Gespräch sollten Sie dann IhreLeistungen für das Unternehmen darlegen und zeigen, warum Sie sich eine Gehaltsverhandlung verdient haben. Sie sollten aber in jedem Fall souverän bleiben, auch wenn der Chef meint, er könne nicht mehr zahlen (Wie Sie erkennen, ob Ihr Chef in diesem Punkt schummelt, lesen Sie hier). 

Wenn er sich partout nicht auf eine Gehaltserhöhung einlassen will, rät Hesse, einen erneuten Termin in ein paar Monaten zu vereinbaren. "So setzen Sie Ihren Chef nicht unter Zeitdruck, machen aber klar, dass Sie das Thema nicht fallen lassen werden", meint der Karrierecoach.

Diesen Satz sollten Sie bei der Gehaltsverhandlung besser meiden

Ganz schlecht sei laut Hesse der Einstieg mit dem Satz "Chef, ich brauche dringend mal wieder mehr Geld". Diese Meinung teilen auch andere Experten wie etwa Matthias Kopiske von der Personalberatung Kienbaum. Letzterer rät bei Gehaltsverhandlungen dringend von der Formulierung "Ich brauche" ab. Warum, das erfahren Sie hier.

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Von Andrea Stettner

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