Vorstellungsgespräch

Würden Sie diese Frage im Vorstellungsgespräch richtig beantworten?

Eine Frage kann über das ganze Vorstellungsgespräch entscheiden.

Diese eine Frage kann über das Ergebnis eines Vorstellungsgespräches entscheiden - und die richtige Antwort darauf wird Sie verblüffen.

Der Lebenslauf ist beeindruckend, die Qualifikation spricht für Sie und auch das Bewerbungsgespräch ist super gelaufen - und trotzdem gibt es ein Absage? Das kann an Ihrer Antwort auf eine ganz bestimmte Frage gelegen haben.

Passen Sie zum Unternehmen?

Wenn Sie die erste Hürde geschafft haben und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, dann stimmen die äußeren Rahmenbedingungen. Jetzt geht es dem Personaler, der Ihnen da gegenüber sitzt, nicht mehr nur um Ihre Fähigkeiten, sondern um etwas noch Entscheidenderes: Passen Sie zum Unternehmen und bringen Sie die richtige Denkweise für den Job mit?

Diese Frage "entlarvt" jeden

Marcel Schwantes berät Führungskräfte und empfiehlt ihnen in einem Beitrag für das Magazin "Inc.", folgende Frage zu stellen:

"Wenn wir jemals mit einem Kunden in Schwierigkeiten geraten würden, wären Sie bereit eine Notlüge zu erzählen, um uns aus der Patsche zu helfen?"

Mit dieser Frage würden laut Schwantes viele Führungskräfte die Integrität ihrer zukünftigen Mitarbeiter  testen.

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So lautet die richtige Antwort

Aber wie lautet die richtige Antwort, wenn Ihnen jemand diese Frage stellt? Spontan würden wohl viele Bewerber mit "Ja" antworten, um zu zeigen, dass sie bedingungslos zu ihrem Arbeitgeber stehen. Aber genau hier liegt das Problem. Für die meisten Führungskräfte ist es wichtig, dass Sie zu Ihren Werten stehen.

Wenn Sie für Ihren Arbeitgeber lügen, dann lügen Sie vielleicht auch in anderen Situationen, zum Beispiel gegenüber Kollegen oder Ihrem Teamleiter. Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit wiegen hier mehr als falsch verstandene Loyalität oder die Angst vor dem Konflikt mit dem Kunden. Schwantes wird deshalb auch sehr deutlich: "Wenn ein Bewerber mit 'Ja' antwortet oder sich um eine klare Antwort herumdrückt, dann sollten Sie das Vorstellungsgespräch abbrechen und der Person einen schönen Tag wünschen."

Antworten Sie also mit "Nein" und haben Sie auch eine Begründung dafür parat, falls Ihr Gegenüber danach fragt.

Lesen Sie auf: Diese Fehler im Vorstellungsgespräch können Sie den Job kosten.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.

Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.

Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.

Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.

Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.

Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.

"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.

Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.

Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.

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