Diels Schoko-Traum

Süß. Süßer. Schokoladina. Offenbach-Post-Redakteurin Katrin Stassig verrät ihr Schokoladina-Rezept.

Weihnachtsrezept „Schokoladina“

Wer Schokoladina isst, braucht gute Zähne.

Die Ergebnisse meiner jährlichen Backversuche zur Adventszeit sind zwar nicht ungenießbar, aber man braucht gute Zähne dafür. Deshalb ist es gut, dass es Großmütter gibt. Seit ich denken kann, habe ich von meiner Oma jedes Jahr zu Weihnachten ein kleines Tütchen mit Selbstgebackenem bekommen. Darin sind keine Plätzchen, sondern Schokoladina, geschichtet aus Schokolade und Oblaten. Die schmecken besonders gut, wenn sie noch frisch sind und auf der Zunge zergehen, halten sich aber auch einige Zeit auf dem Gebäckteller unterm Weihnachtsbaum.

  • Zutaten: 250 g gehärtetes Palmfett 250 g Zucker 125 g Block-Schokolade 4 Eier 1 Pck. Vanillezucker 20 Oblaten (eckig, 122 x 202 mm)
  • Zubereitung: Das Palmin in einem Topf bei geringer Temperatur schmelzen. Den Zucker hinzufügen und abwechselnd die Eier (leicht gequirlt) und die Schokolade in größeren Stücken unter ständigem Rühren hinzufügen.
  • Die Masse etwas abkühlen lassen und anschließend sehr dünn und möglichst gleichmäßig auf eine Oblate streichen. Mit einer zweiten Oblate abdecken und auf diese Weise etwa vier bis sechs Stück aufeinander fügen. Die Oblatenschichten zuerst in Frischhaltefolie und dann in Alufolie möglichst fest einwickeln und mit einem Brett oder dergleichen beschwert kalt stellen.
  • Am nächsten Tag mit einem sehr scharfen Messer (am besten Wellenschliff) in Würfel, längliche Stückchen oder Rauten schneiden. Wahlweise kann man zu der Schokomasse auch noch zwei Esslöffel Rum hinzufügen.
  • Zubereitungszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std.

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