Oktoberfest

Wenn der LCV ruft, wird Lämmerspiel zum Bayern Hessens

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Mühlheim - Was der „Tag der deutschen Einheit“ mit einem Oktoberfest zu tun hat? Das Zusammenrücken. Beim ersten ist es inhaltlich gefragt, beim zweiten vor allem körperlich – nötig, wenn der LCV Lämmerspiel zum Bayern Hessens macht.

Auch bei der jüngsten Ausgabe war der Andrang überwältigend. Rund 1000 Menschen zwängten sich in Dirndl und Lederhosen und ins Zelt, das der Carneval-Verein vor sein Domizil gestellt hatte. Perfekt ausgestattet, pilgerten gegen Mittag Jugendliche selbst aus Dietesheim herbei. Und auch Migranten schlossen sich dem Kult an, schlüpften in Kostüme, die noch vor einigen Kampagnen bestenfalls der Fastnacht in geschlossenen Räumen vorbehalten war. Jetzt jubelten die verkleideten Scharen im Ballermann-Stil auf Bänken stehend im Takt von Schlager und volkstümlichen Weisen von den Neuberger Buam.

Selbst rund ums Zelt herrschte drangvolle Enge, der Bayerische LCV-Burger, eine Kreation von Hobbykoch und Müllerborsch Robert Kordik, war schnell ausverkauft, ebenso die Schweinshaxen, die Weißwürste und die Leberkäs-Semmeln. Aber es gab ja noch viele andere feste und flüssige Spezialitäten in Lämmerspiel. Mehr Weiß-Blau ging nicht. (m)

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