Rund um Ostern

Ostern & Religiöses

Ostern hat einen religiösen Hintergrund. In allen christlichen Ländern feiern die Menschen die Auferstehung von Jesus Christus.

Ostern

An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu Christi, nach dessen Tod durch Kreuzigung. Das Osterfest gilt als das höchste Fest im Christentum, da es an das wichtigste Ereignis des christlichen Glaubens, die Auferstehung Jesu, erinnert. Die Wiedergeburt von den Toten verdeutlicht, dass der Tod nicht das Ende, sondern Neubeginn eines Lebens bedeutet.

Ostern ist das älteste christliche Fest und verbunden mit vorchristlichen Traditionen. Es knüpft sowohl an das jüdische Passahfest an als auch an Bräuche aus heidnischer Zeit.

Die biblische Ostergeschichte

Jesus reist mit seinen Jüngern nach Jerusalem. Am Abend speist er ein letztes Mal mit ihnen und fordert sie auf, diese Tradition auch nach seinem Tode fortzuführen. Noch heute praktizieren Christen dieses Ritual des letzten Abendmahls. Sein Jünger Judas verrät Jesus noch in dieser Nacht an die Pharisäer, die ihm unter dem Vorwurf der Gotteslästerung nach dem Leben trachten.
Im Garten Gethsemane wird er verhaftet und einen Tag später auf dem Berg Golgotha gekreuzigt. Nach seinem Tod wird der Leichnam vom Kreuz genommen und in einem Höhlengrab bestattet. Drei Tage später finden Maria, Maria Magdalena und Salome das Grab leer.

Der vom Tode auferstandene Jesus erscheint wenig später seinen Jüngern. 

Die Fastenzeit

40 Tage vor  Ostern, am Aschermittwoch, beginnt die christliche Fastenzeit. Praktizierende Christen erinnern damit an die 40 Tage, an denen Jesus zur Vorbereitung auf sein öffentliches Wirken gefastet hat.

Viele verzichten in dieser Zeit auf Fleisch, Süßigkeiten, Kaffee oder Alkohol. Aber auch geliebte Gewohnheiten werden während des Fastenmonats von einigen abgelegt. An Sonntagen wird nicht gefastet. Gläubige sollen sich in der Fastenzeit bewusster mit ihrer Religion auseinandersetzen und Gutes tun.

Die Osternacht

Immer häufiger wird in Kirchengemeinden auch die Osternacht gefeiert. Die Gottesdienstteilnehmer entzünden Kerzen an der Osterkerze oder entfachen ein großes Osterfeuer. Die Osternacht wird gerne als Termin für die Taufe oder die Erneuerung der Taufe gesehen. Viele Gemeinden laden zum Abendmahlgottesdienst, um an die Gegenwart des auferstandenen Christus zu erinnern.

Osterlamm

Das Lamm gilt als klassisches Opfertier. Vor allem im Alten Testament wird es häufig als Symbol für Wehrlosigkeit verwendet. Auch Jesus Christus wird  als Lamm bezeichnet. Heute kennen viele das Osterlamm als einen Biskuitteig in Form eines Lämmchens. Es steht für den unschuldigen Tod und die Hingabe Jesus Christi.

Rubriklistenbild: © dpa

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