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Plastik im Haushalt vermeiden – Ökologische Alternativen

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Deutschland ist in Europa das Land mit dem höchsten Plastikverbrauch. Dabei bestehen 35 Prozent der Verpackungen aus Kunststoffen und jährlich landen sechs Milliarden Plastiktüten auf dem Müll. Aus diesen Gründen ist es wichtig, Plastikmüll zukünftig weitestgehend zu vermeiden und das eigene Verhalten zu hinterfragen. Bereits kleine Veränderungen haben eine große Wirkung. 

Beim Einkauf sollten nach Möglichkeit keine Plastiktüten benutzt und stattdessen auf Stoffbeutel zurückgegriffen werden. Obst und Gemüse lassen sich in speziellen Mehrwegnetzen transportieren. Diese werden bereits in zahlreichen Supermärkten angeboten und lassen sich käuflich erwerben. Beim Kauf von Getränken ist es sinnvoll, auf Einwegverpackungen zu verzichten und Mehrweg- oder Glasflaschen zu nutzen. Ein Kaffee für unterwegs lässt sich in einem passenden Mehrwegbecher füllen. Zahlreiche Cafés und Bäckereifachgeschäfte bieten zudem für jeden mitgebrachten Kaffeebecher einen Rabatt auf den Kaufpreis. Strohhalme aus Kunststoff können durch Materialien wie Glas oder Edelstahl ersetzt werden. Zudem eignen sich Nudeln, beispielsweise Makkaroni, optimal als Strohhalm zum Trinken.

Lebensmittel lassen sich in Aufbewahrungsdosen aufbewahren und können zudem unkompliziert, ob für die Schule oder das Büro, transportiert werden. Alu- sowie Frischhaltefolie sind ebenfalls Einwegprodukte, die Müll verursachen. Zum Abdecken von Tellern und Schüsseln sind Bienenwachstücher, Deckel aus Silikon sowie Schutzhauben aus Baumwolle ideal. lps/Jm.

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