Vorsicht vor Betrügern

Dreist: So werden Touristen in New York über den Tisch gezogen

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Die Freiheitsstatue will jeder sehen, der nach New York reist - dabei sollten Sie aber vorsichtig sein, wenn Sie Tickets erwerben.

New York ist ein viel besuchtes Reiseziel, kein Wunder also, dass sich dort so mancher Betrüger an Touristen versucht. An diesen Orten sollten Sie vorsichtig sein.

Ob bei einer Rikscha-Fahrt oder einem Besuch der Freiheitsstatue: In der Sendung "Achtung Abzocke" vom 29. Mai 2018 warnt Peter Giesel vor Ticket-Betrügern in der US-amerikanischen Stadt New York.

"Achtung Abzocke": Sogar Stadtportal von New York warnt vor dubiosen Tickets

Die Stadt warnt auf der offiziellen Website eindringlich vor Betrügern. Sobald Touristen die U-Bahn-Station am Battery Park verlassen, würden sie von Ticketverkäufern bedrängt, wie es in der Sendung heißt. Vor ihnen sollten sich Touristen in Acht nehmen.

Und tatsächlich: Als Giesel an der besagten Station ankommt, geht es auch schon los. Es wird ihm für 35 US-Dollar, also umgerechnet 30 Euro, eine Tour zur Freiheitsstatue angeboten. Angeblich enthalten seien eine einstündige Bootsfahrt sowie ein 15-minütiger Halt an der Lady Liberty nach dem es anschließend weiter den Hudson River hinauf geht.

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Giesel will es wissen und kauft sich ein Ticket. Doch die Realität sieht anders aus: Zunächst muss er einen längeren Fußweg zum Bus zurücklegen, bei dem schon Massen von Menschen auf die Abfahrt warten. 

Erst eineinhalb Stunden später ist das Boot erreicht, dort müssen die Teilnehmer noch einmal zweieinhalb Stunden ausharren - bis sie wieder an der Stelle sind, wo Giesel zuvor das Ticket gekauft hat. An der Freiheitsstatue angekommen, dauert es keine fünf Minuten, dann ist die Tour vorbei. Die Fahrt den Hudson River entlang entfällt komplett. "Ein echter Reinfall", so Giesel.

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Situation bei "Achtung Abzocke" eskaliert: "Sie gehen mir langsam echt auf die Nerven"

Nachdem nun ein reguläres Ticket für die Freiheitsstatue nur 18.50 US-Dollar, also 16 Euro, kostet, stellt Giesel den Verkäufer nach der Tour zu Rede. Die dreiste Antwort: "Alle Preise sind aufgelistet. Sie haben das bekommen, wofür Sie bezahlt haben. Das ist Amerika. Das Land der Freien, Heimat der Tapferen. Sie gehen mir langsam echt auf die Nerven." Dann zieht der Verkäufer ab. Von wegen "autorisierter Fahrkartenverkäufer", wie auf seiner Weste geschrieben steht.

Doch damit nicht genug: Giesel und das Team filmen die Situation weiter, stellen den Chef des Verkäufers zur Rede, der das Geld für die Tickets einsammelt. Der ist so gar nicht "amused", die Situation eskaliert: "Sie sagen das ist Abzocke, dabei ist das alles zulässig", schimpft der Chef, bevor er davonrauscht. "Sie gefährden meinen Job."

Giesels Fazit: Wer die Freiheitsstatue besuchen möchte, der sollte sich seine Tickets unbedingt bei einer offiziellen Stelle kaufen - so wie es ja ohnehin auf der Website der Stadt empfohlen wird.

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sca

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