Alles für Luise - zum 200. Todestag

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Schön und anmutig: Königin Luise heiratete (1776-1801) mit 17 Jahren Friedrich Wilhelm III. und wurde mit 21 Königin von Preußen.

Die Prinzessin aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz und spätere preußische Königin ist vor 200 Jahren gestorben. An ihrem Todestag (19. Juli) kann auch ihr Sterbezimmer besichtigt werden.

Das Sterbezimmer im Schloss wird im Rahmen der Austellung in Hohenzieritz “Luise. Der Tod der Königin“ zugänglich gemacht.

Den Spuren der “Königin der Herzen“, die zu Lebzeiten ähnlichen Kultstatus hatte wie später Lady Diana, folgt eine Führung durch Neustrelitz. Dabei zeigt die “Hofdame Gräfin Voss“ die schönsten Plätze zwischen Markt, Schlossgarten und Zierker See. Im Juli und August wird die Stadtführung jeden Freitag um 15.00 Uhr angeboten. Ebenfalls in Neustrelitz steht bei den Schlossgartenfestspielen bis zum 1. August die Operette “Königin Luise - Herzenskönigin von Preußen“ auf dem Spielplan.

Szenische Lesungen und Musik sowie ein Galakonzert der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin gibt es am 19. Juli im Schloss Hohenzieritz. Bei der Festveranstaltung ist auch ein Ehrensalutschießen geplant, bei dem Mitglieder der Schützenvereine in den historischen Uniformen der Strelitzer Jäger aufmarschieren.

Luise, am 10. März 1776 geboren, heiratete mit 17 Jahren Friedrich Wilhelm III. und wurde mit 21 Königin von Preußen. Sie galt ihren Zeitgenossen als schön, anmutig und herzlich und wurde von ihren Untertanen gleichermaßen verehrt und verklärt. Sie verstarb mit 34 Jahren an einer Lungenkrankheit. Zu dem Zeitpunkt hatte sie 10 Schwangerschaften hinter sich. Sieben Kinder überlebten die Mutter: drei Töchter und vier Söhne.

dpa

MEHR INFOS ZU LUISE

IM INTERNET: Hohenritz unter www.hohenzieritz.de,
Gedenkstätte auf Schloss Hohenzieritz www.louisen-gedenkstaette.de

schlossgartenfestspiele.de

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