Italien

„Sie sind verflucht“: Touristin schickt nach 15 Jahren geklaute Artefakte aus Pompeji zurück

Ein Haus in der antiken Stadt Pompeji.
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Ein Touristin nahm 2005 einige Artefake aus Pompeji mit. (Symbolbild)

Eine Touristin aus Kanada ließ vor 15 Jahren einige Artefakte aus Pompeji mitgehen. Seither war sie vom Unglück verfolgt – jetzt schickte sie die Funde zurück.

Eine Kanadierin namens Nicole schickte vor Kurzem einige Artefakte aus Pompeji an ein örtliches Reisebüro zurück. In einem Brief schrieb sie, dass sie die Kleinfunde im Jahr 2005 während einer Reise aus der archäologischen Stätte bei Neapel geklaut habe. Damals war sie 21 Jahre alt gewesen und wollte einige besondere Souvenirs* mit nach Hause bringen – eine Entscheidung, die sie nun bitter bereut.

Touristin schickt geklaute Objekte aus Pompeji zurück: „Sie bringen Unglück“

„Sie sind verflucht, bitte nehmen Sie sie zurück. Sie bringen Unglück“, soll Nicole in ihrem Brief geschrieben haben, wie das italienische Nachrichtenportal „Leggo“ berichtet. Bei den Artefakten handelt es sich um einige Stücke einer Amphore, ein paar Keramiken sowie zwei Mosaikstücke. Nachdem sie die kostbaren Erinnerungen entwendet hatte, habe sich ihr Leben zum Schlechteren gewendet: Sie hatte finanzielle Probleme und mit ihren 36 Jahren schon zweimal Brustkrebs. Nun will die Touristin den „Fluch“ abwenden, indem Sie die Artefakte zurücksendete.

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Italien-Urlaub: Untergang von Pompeji schuld an „negativer Energie“?

In ihrem Brief erklärt sie dem Nachrichtenportal „Leggo“ zufolge, dass sie die Funde mitgenommen hatte, weil sie ein Stück Geschichte haben wollte, das „kein anderer haben würde“. Allerdings sei ihre Gier bestraft worden: Die Artefakte hätten eine „negative Energie“, nachdem sich die Tragödie um den Ausbruch des Vesuvs ereignet habe. Die antike Stadt Pompeji wurde im Jahr 79. n. Chr. durch den Vulkanausbruch komplett zerstört und die Bevölkerung ausgelöscht.

Wie „Leggo“ schreibt, sei die archäologische Stätte zusammen mit dem Kolosseum und den Uffizien eine der meistbesuchten Touristendestinationen in Italien. Leider hätten diese Schauplätze seit einigen Jahren auch mit dem Problem zu kämpfen, dass respektlose Touristen immer wieder etwas entnehmen würden. Nicole scheint ihren Fehler zumindest eingesehen zu haben und entschuldigte sich dafür. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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