Nie mehr Panik: Tipps gegen Flugangst

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Gehören Sie auch zu den Menschen, die unter Flugangst leiden? Dann lesen Sie unsere Tipps.

Einsteigen und Entspannen – für viele Menschen bedeutet der Flug zum Urlaubsort bereits Erholung pur. Leiden Sie an Aviophobie, löst allerdings schon der Gedanke ans Fliegen Stress aus. Erfahren Sie mit unseren fünf Tipps, wie Sie Ihre Flugangst loswerden.

1. Stress bei der Anreise reduzieren

Fliegen ist statistisch gesehen die sicherste Art zu reisen. Dennoch vermeiden rund 41 Prozent aller Erwachsenen einen Langstreckenflug, weil sie Flugangst haben. Diese äußert sich in Schlaflosigkeit, Stress und sogar in Albträumen. Doch dagegen können Sie etwas tun: Machen Sie sich nicht verrückt, bevor Sie abheben. 

Vermeiden Sie stressige Situationen am Reisetag. Dazu gehört, dass Sie frühzeitig aufbrechen, so dass Sie idealerweise zwei Stunden vor Abflug am Flughafen ankommen. Kalkulieren Sie genügend Zeit ein, wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Fahren Sie mit dem eigenen Auto, finden Sie dank spezieller Online-Dienste schnell einen Parkplatz. Dies Variante lohnt sich vor allem dann, wenn Sie mit Kindern verreisen

2. Flugangst abbauen durch die richtige Sitzwahl

Die meisten Menschen leiden unter Flugangst, weil sie die Schwankungen des Fliegers fürchten und Angst haben, abzustürzen. Suchen Sie sich daher einen Platz bei den Tragflächen aus. Diese verschlucken die Bewegungen der Maschine und sorgen dafür, dass Sie ruhig fliegen. Wichtig: Buchen Sie Ihren Platz frühzeitig, da die Sitze bei den Tragflächen sehr begehrt sind. 

Haben Sie beim Fliegen Angst, hängt das häufig auch mit der Enge im Flieger zusammen. Fühlen Sie sich eingesperrt, hilft Ihnen ein Gangplatz. Dann können Sie die Beine ausstrecken und immer mal wieder aufstehen. Zudem vermeiden Sie, in die Tiefe unter dem Flieger zu schauen – das reduziert den Stresslevel. Gehen Sie regelmäßig ein paar Schritte hin und her. 

3. Das Bordpersonal und ihre Sitznachbarn einweihen

Flugbegleiter sind darin geübt, mit furchtsamen Menschen umzugehen und werden sich um Sie kümmern. Teilen Sie der Stewardess oder dem Steward daher mit, dass Sie unter Flugangst leiden. Das Gleiche gilt für Ihre Sitznachbarn. Das muss Ihnen nicht peinlich sein, schließlich haben viele Menschen ein mulmiges Gefühl beim Fliegen. Wer um Ihre Flugangst weiß, kann Sie mit netten Worten beruhigen

4. Nicht mit leerem Magen fliegen

Trotz aller Sorgen: Verzichten Sie im Flieger nicht auf die Nahrungsaufnahme. Ein leichtes Essen beschäftigt Ihren Magen und bringt Sie auf andere Gedanken. Achten Sie vor allem darauf, ausreichend zu trinken. Verzichten Sie besser auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola. Diese entziehen Ihrem Körper das Wasser und machen Sie träge. 

Auch Alkohol eignet sich nicht dazu, Ihre Flugangst abzubauen. Im Gegenteil: Aufgrund der Flughöhe steigt der Alkohol schneller zu Kopf als sonst und verstärkt Ihre Emotionen. Bleiben Sie besser bei Wasser und Säften – so vermeiden Sie, dass Sie zu viel Flüssigkeit verlieren und bleiben fit.

5. Sich während des Flugs ablenken und entspannen

Auch, wenn es leichter klingt als getan: Versuchen Sie sich im Flieger abzulenken – egal, ob Sie dazu ein gutes Buch lesen, einen spannenden Film sehen oder Ihre Lieblingsmusik hören. Auch eine Plauderei mit Ihrem Sitznachbarn hilft – Hauptsache, Sie konzentrieren sich auf etwas anderes als auf Ihre Flugangst.

Setzen Sie sich gerade in Ihren Sitz und stellen Sie Ihre Beine fest auf den Boden, um sich zu beruhigen. Mit einfachen Übungen für Ober- und Unterkörper lockern Sie anschließend nicht nur Ihre Gelenke, sondern vertreiben auch negative Gedanken. Atmen Sie zudem tief ein und aus – das entspannt und schützt Sie vor Panik. Versuchen Sie während des Flugs zu meditieren. Befolgen Sie dazu entweder die Tipps aus einem Buch oder nutzen Sie eine Smartphone-App. Greifen Sie nur im Notfall zu einem Beruhigungsmittel wie Baldrian.

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