Waldbrände in Kalifornien: Leichte Einschränkungen für Touristen

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In Kalifornien breiten sich die Waldbrände weiter aus. Straßenumleitungen über Pässe oder Sperrungen von Highways gibt es laut Visit California bisher nicht. Foto: Us Forest Service

Im US-Bundesstaat Kalifornien bereiten gerade starke Waldbrände der Feuerwehr große Sorgen. Besonders kritisch ist die Situation im Norden und Osten von San Francisco. Einige Straßen sind nicht mehr passierbar. Urlauber informieren sich am besten bei den örtlichen Behörden.

Neu-Isenburg (dpa/tmn) - Wegen der anhaltenden Waldbrände ist im Norden Kaliforniens die Luftqualität beeinträchtigt. Das teilte das Fremdenverkehrsbüro Visit California auf Anfrage mit.

Die größten Brandherde sind derzeit das "Butte Fire" im Calaveras County und das "Valley Fire" nördlich der Weinregion Napa Valley. Im Lake und Napa County wurde der Notstand ausgerufen, mehrere Straßen sind gesperrt.

Das Auswärtige Amt rät, die Informationen der Behörden genau zu verfolgen. Einen Überblick über die aktiven Feuer gibt die Regierung Kaliforniens im Internet. Besonders übersichtlich ist die Google-Karte mit allen Bränden.

Ein weiteres größeres Feuer tobt in den benachbarten Nationalparks Sequoia und Kings Canyon in der Sierra Nevada. Dort seien einige Zufahrtsstraßen für Reisemobile mit mehr als 6,7 Metern Länge gesperrt, erklärte Visit California. Die beiden Parks selbst und alle Einrichtungen seien aber bis auf weiteres geöffnet. Möglich sei allerdings, dass einzelne Campingplätze geschlossen sind. Informationen zum Rough Fire gibt es ebenfalls online. Sequoia und Kings Canyon sind vor allem für ihre gewaltigen Mammutbäume berühmt.

Überblick über die Feuer

Google-Karte

Rough Fire

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