Osterreste

Schokohasen und Ostereier kulinarisch verwerten

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Nach Ostern werden die Schokohasen zu Eislollies im Schoko-Keks-Mäntelchen.

Offenbach - Wohin mit Schokohasen und Ostereiern? Auch dieses Jahr tummeln sich viele buntgefärbte Eier und süße Schokohasen in Deutschlands Osternestern. Der Umsatz mit Schokolade liegt in diesem Monat laut Handelsverband Deutschland rund 45 Prozent über dem anderer Monate.

Doch was ist, wenn die Feiertage vorüber und viele Leckereien übrig sind? Wie lange lassen sich Eier und Schokolade lagern? Und was können wir mit Osterresten anstellen, damit sie nicht wie so viele andere Lebensmittel in der Tonne landen?

Die Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums gibt dazu einige Tipps. Eier lieben es dunkel und kühl. Wer Hühnereier zu Ostern selber kocht und färbt, kann diese etwa zwei Wochen im Kühlschrank lagern. Die Schale sollte aber unbeschädigt sein. Im Handel gekaufte hartgekochte Ostereier können ungekühlt etwa vier Wochen aufbewahrt werden. Die Schale darf jedoch keine Beschädigungen, zum Beispiel Risse, aufweisen. Bei noch längerer Lagerung besteht das Risiko von Veränderungen des Geschmacks und Geruchs.

Schokolade nicht in den Kühlschrank

Ob zartbitter oder weiß: Schokolade lieber nicht in den Kühlschrank. Schokohasen, gefüllte Schokoladeneier und Co. sind feuchtigkeitsempfindlich. Sie sollten daher an einem trockenen und temperaturbeständigen Ort aufbewahrt werden. Ideal ist eine Lagertemperatur zwischen 10°C und 18°C.

Der Kühlschrank ist nicht der geeignetste Aufbewahrungsort, da hier Fett- und Zuckerreif auf der Schokolade entstehen können: Man erkennt dies an dem typischen fleckig-weißen Belag auf der Schokolade. Gesundheitlich ist solcher Reif jedoch vollkommen unbedenklich. Wenn es allerdings im Sommer wärmer wird, gibt es zum Kühlschrank keine Alternative. Dann gehört Schokolade ins Türfach.

Weiße Schokolade nimmt leicht Fremdgerüche an

Schokolade, insbesondere weiße, neigt dazu, Fremdgerüche anzunehmen. Es empfiehlt sich deshalb, sie möglichst luftdicht zu verpacken und nicht in der Nähe stark riechender Lebensmittel wie Käse oder Fisch aufzubewahren. Dunkle Schokolade ist so mindestens zwei Jahre, Milchschokolade etwa anderthalb Jahre und weiße Schokolade etwa zwölf Monate haltbar. Die Qualität lässt allerdings mit zunehmender Lagerdauer nach.

Sind die Ostertage vorüber, lassen sich die Reste kreativ weiter verwerten. Schokoladenreste werden beispielsweise als Eislollies zu einer Kinderleckerei für warme Tage, übriggebliebene hartgekochte Ostereier lassen sich zu einem schmackhaften Dip oder Brotaufstrich verarbeiten.

Rezept: Eislollies im Schoko-Keks-Mäntelchen

Zutaten (für vier Portionen):

  • ca. 30 Gramm Butterkekse
  • 120 Gramm Vanilleeis.

Die Reste von Schokohasen und Schokoeiern zerkleinern. Keksbrösel in eine Schüssel gegeben und mit den gehackten Schokostückchen vermischen. Das Vanilleeis mit einem Kugelausstecher portionieren. Anschließend die Eiskugeln in der Keks-Schoko-Panade wenden und ein Holzstäbchen hineinstecken. Damit die Lollies nicht schmelzen, bis zum Verzehr im Tiefkühlschrank aufbewahren.

Rezept: Eier-Guacamole

Zutaten (für vier Portionen):

  • vier hartgekochte Ostereier
  • zwei große Avocados
  • zwei kleine Zwiebeln
  • eine Knoblauchzehe
  • eine Zitrone
  • ein Esslöffel Mayonnaise
  • ein Esslöffel Joghurt
  • zwei Spritzer Balsamico
  • Pfeffer und Salz.

Die Avocados schälen, entkernen und mit einer Gabel zerdrücken. Die gepresste Knoblauchzehe, fein gehackte Zwiebeln mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft unter die Avocado mischen. Hartgekochte Ostereier schälen, in feine Stücke schneiden und zusammen mit Mayonnaise und Joghurt zur Avocadomasse geben. Mit Balsamico abschmecken.

Oster- und Frühlingsbilder unserer Leser

Frühlingsbilder unserer Leser

kat

ca. 30 Gramm Schokolade vom Osterhasen oder -eiern

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