Kater-Tipps: Es gibt Saures!

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Wem am nächsten Morgen dennoch einen dicken Kopf hat, der sollte Salziges, wie saure Gurken, essen.

Es war eine lange Nacht. Schampus, Wodka und dann noch der billige Schnaps, am Neujahrsmorgen rächt sich jeder einzelne Schluck. Nachwirkungen: Übelkeit, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit. Was wirklich gegen die Symptome hilft, verraten Experten. Von Jennifer Dreher

Damit der Morgen danach nicht zum schmerzhaften Kater führt, kann man am Tag davor vorsorgen. Die TK rät, eine „solide Grundlage“ zu schaffen. Es darf dann ausnahmsweise auch mal etwas Fettiges oder Deftiges  sein. Kalorienbewusste sollten wenigstens eine "normale" Mahlzeit zu sich nehmen, damit sie den Alkohol nicht auf völlig leeren Magen konsumieren.

Während der Party richtig trinken

Hilft vor und nach der Partynacht: Wasser trinken.

Und auch während der Party, kann man dem Kater entgegenwirken. Großen Durst während der Feier – zum Beispiel nach ein paar Tanzeinlagen oder dem Verzehr von Salzgebäck – nicht mit Alkohol löschen, rät die Techniker Krankenkasse (TK). Lieber auf Mineralwasser oder Säfte zurückgreifen. Immer neben alkoholischen Getränken auch nicht-alkoholische trinken.
Weniger ist manchmal mehr: Alkohol immer nur in kleinen Schlucken genießen und das Glas hin und wieder zur Seite stellen. Nach jedem alkoholhaltigen Getränk möglichst viel Mineralwasser trinken. Trockene Sekte und Weine steigen weniger schnell zu Kopf als liebliche. Außerdem stecken in süßen Weinen und Likören die meisten Kalorien.

Wenn der Schädel brummt

Frische Luft bringt den Kreislauf wieder in Schwung.

Wem am nächsten Morgen dennoch einen dicken Kopf hat, der sollte Salziges, wie saure Gurken, essen. Das bringt dem Körper wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente zurück, die durch den Alkohol entzogen wurden. Außerdem rät die TK, sich nicht auf die faule Haut zu legen. Bewegung belebt die Geister.

Genügend trinken! Wenn man zu wenig Wasser trinkt, wird das Blut zu dick, die Sauerstoffversorgung der Zellen lässt nach, der Kopf beginnt zu schmerzen. Außerdem sollte man regelmäßige Essenzeiten einhalten. Hunger beziehungsweise ein absinkender Blutzuckerspiegel können Kopfschmerzen noch verschlimmern. Gut tun Lebensmittel mit viel Magnesium wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch. Der Mineralstoff sorgt für entspannte Muskeln und beruhigt die Nerven. Süße und fettreiche Nahrungsmittel dagegen besser meiden.

Einen kühlen Kopf bewahren

Kühle Umschläge können Kopfschmerzen lindern. Ein Gelkissen oder zerstoßene Eiswürfel aus dem Kühlfach für etwa eine Minute auf die Stirn, Schläfen oder in den Nacken legen. Dann eine Pause von etwa drei Minuten einlegen und das Ganze wiederholen. Außerdem tut dem Kopf eine Schläfenmassage mit Minzöl gut. Sie wirkt erfrischend und entspannt die Muskulatur. Einfach einige Tropfen auf die Schläfen tupfen und in kreisenden Bewegungen mit den Fingerspitzen einmassieren.

 

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