Allein unterwegs

Piepsende Igeljunge brauchen nicht zwangsläufig Hilfe

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Nur kranke und apathische Igel sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Wer ein Igeljunges entdeckt, das ganz allein unterwegs ist, braucht sich nicht gleich Sorgen zu machen. Nur wenn die Igelmutter mehrere Stunden nicht in Sicht ist, ist Hilfe ratsam.

Hamburg (dpa/tmn) - In den nächsten Wochen sind wieder vermehrt Igeljunge unterwegs. Nach Ende einer sechswöchigen Säugezeit gehen die Kleinen auch schon ohne ihre Mutter auf Entdeckungstour.

Besonders Mutige finden dabei manchmal nicht zum Nest zurück und rufen mit leisen Pieplauten nach ihrer Mutter. Wer einen Igel dabei beobachtet, muss erstmal nicht weiter tätig werden. In der Regel sammelt die Mutter ihr Junges schnell wieder ein, erläutert die Deutsche Wildtierstiftung.

Erst wenn die Mutter über Stunden nicht auftaucht, der Igel apathisch oder krank wirkt, sollte man mit dem Tier zum Tierarzt oder einer Igelstation fahren.

Informationen zu Igelstationen

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