Neue Serie: „Ich bin ein Tier und will zu Dir!“

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Bei dem Anblick wird man fast zu Tränen gerührt: Katzen im Tierheim, die keiner haben will.

Sie sind unsere kleinen Stars: Die geliebten Haustiere. Doch nicht alle Vierbeiner oder Piepmätze haben ein eigenes Heim mit Herrchen und Frauchen. Sie warten im Tierheim teilweise jahrelang auf ihre Vermittlung. op-online.de und DA-imNetz.de starten heute die Serie: „Ich bin ein Tier und will zu Dir“, und vermitteln Tiere aus regionalen Heimen.

Von stattlichen Gestalt ist Bärchen, kuschelig weich schimmert sein braun-weißes Fell. Gemütsruhe drücken seine dunklen Augen aus. Bärchen ist aber keineswegs ein Honig schleckender Bär, sondern ein Hund. Bärchen wurde in Italien ausgesetzt und hat nun ein vorübergehendes Heim im Tierrefugium Hanau gefunden. Bärchen aber wünscht sich ein richtiges Zuhause, seine imposante Erscheinung erschwert es ihm, ein solches zu finden. Er hofft nun, wie sein Herrchen auf Zeit und Refugium-Betreiber John Kraft, dass das Unterfangen „Ein Zuhause für Bärchen“ mit der Schützenhilfe von op-online.de von Erfolg gekrönt wird.

Anstoß lieferte das Fernsehen

Die Online-Redaktion hat ihr Herz für Tiere entdeckt und eine neue Videoserie gestartet. „Ich bin ein Tier und will zu Dir“, heißt sie. In kurzen Filmen stellen Tierheime aus der Region Schützlinge vor, die dringend ein Zuhause suchen. Den Anstoß lieferte der Hessische Rundfunk, der seine langjährige Sendung „Herrchen gesucht“ einstellte. op-online.de und DA-imNetz.de wollen mit seiner neuen Serie, den Tierheimen vor Ort eine Plattform geben, Tierliebhaber zu finden, die sich ihrer Zöglinge annehmen.

Sorgentiere stehen im Mittelpunkt

Zum Konzept von „Ich bin ein Tier und will zu Dir“ gehört, dass sich vorrangig die schwer vermittelbaren Fälle vorstellen. Wie eben der stattliche Bärchen oder Spadino. Spadino ist ein kleiner, gutaussehender Macho mit einem Handicap: Der Straßenhund aus Italien ist blind. Ansonsten aber mopsfidel. Viele Hunde sind unter den herrenlosen Tieren, aber nicht nur: Kater Bendik - sein Name ist die norwegische Form von Benedikt - sucht ebenfalls ein Zuhause. Der Kater mit dem weißen Fell und den getigerten Flecken gehört zu den verspielten und verschmusten seiner Gattung. Er sieht nicht aus, wie ein Härtefall. Er ist zwar kräftig, aber kein Riesenkater, blind ist er auch nicht. Aber: Bendik hat einen Herzfehler. Mit Medikamenten geht es ihm jedoch prächtig. Er muss eben jeden Tag seine Herztablette nehmen.

Auftakt macht Tierrefugium Hanau

Zum Auftakt war die Online-Redaktion im Hanauer Tierrefugium zu Gast, der zweite Teil wird im Tierheim Dreieich gedreht. Im wöchentlichen Turnus wird zum Wochenende ein neuer Film online zu sehen sein. Für die Zuschauer, deren Herz beim Anblick eines Tieres weich wird, liefert das Video den direkten Kontakt zum jeweiligen Tierheim gleich mit.

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