Eine Narbe erinnert an schreckliche Quälereien

Egelsbach (bl) - Eine lange und tiefe Narbe zieht sich über Zeus’ Gesicht. Sie ist die Spur von schweren Misshandlungen, die dem siebenjährigen Hund zugefügt worden sind. Seine früheren Besitzer haben ihn mit heißem Öl übergossen und wollten ihn an Wildschweine verfüttern.

Eine Tierschutzorganisation war die letzte Rettung für Zeus. Sie konnten den Hund von seinen Folterern befreien. Nur die Brandwunde in seinem Gesicht erinnert jetzt noch an Zeus’ schreckliche Vergangenheit. Die Verletzungen an Kopf und Beinen sind so tief, dass dort kein Fell mehr nachwachsen wird. Der tapfere Rüde hatte dennoch Glück im Unglück: Das Öl ist nicht in seine Augen gelaufen. Nun lebt Zeus im Tierheim in Egelsbach, wo er von dem Team liebevoll gepflegt und versorgt wird.

Auch wenn es Zeus schon jetzt viel besser geht, wünscht er sich ein neues Zuhause. Es wäre verständlich, wenn Zeus jetzt lieber Abstand zu den Menschen halten würde, aber ganz im Gegenteil: Er schmust sehr gerne und seine Pflegerin weiß, dass Zeus die Herzen im Sturm erobern kann. Über einen Besuch in der Tierherberge freut sich Zeus. Wer einen ersten Eindruck von dem Rüden bekommen möchte, schaut sich am besten gleich das Video an.

Rubriklistenbild: © Alicia Richter

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