Mit roter Nase in den Karneval und sicher wieder heraus

+
Das alljährliche bunte Treiben hat eine Vielzahl unterschiedlicher Namen: Fasching, Fastnacht oder Karneval - in vielen Regionen Deutschlands wird sehnsüchtig auf sie gewartet, die fünfte Jahreszeit. Trotz großer regionaler Unterschiede haben die Jecken in den Karnevalshochburgen eines gemein: sie wollen feiern.

Das alljährliche bunte Treiben hat eine Vielzahl unterschiedlicher Namen: Fasching, Fastnacht oder Karneval - in vielen Regionen Deutschlands wird sehnsüchtig auf sie gewartet, die fünfte Jahreszeit. Trotz großer regionaler Unterschiede haben die Jecken in den Karnevalshochburgen eines gemein: Sie wollen feiern.

Doch was tun, wenn am nächsten Morgen neben den Erinnerungen an die vergangene Nacht auch das Handy auf und davon ist oder irgendwelche Narren mit Ihrer Digitalkamera U-Boot im Bierglas gespielt haben?
Wie Sie sich vor schmerzhaften Verlusten in der fünften Jahreszeit schützen und ganz unbeschwert feiern können, zeigen nachstehende Tipps und Tricks für einen sicheren Karneval.

10 Tipps und Tricks für einen sicheren Fasching

  1. Überlegen Sie genau, wie viel Bargeld Sie im Faschingstrubel wirklich benötigen. Führen Sie nur eine möglichst geringe Menge Bares mit sich.
  2. Machen Sie sich vor dem Sprung ins Karnevalschaos Gedanken, ob Sie Kreditkarte, Führerschein oder Mitgliedsausweise wirklich dabei haben müssen. Im Falle des Verlustes kommen ärgerliche Zusatzkosten auf Sie zu.
  3. Bewahren Sie Ihre Wertgegenstände, auf die Sie auch im bunten Treiben nicht verzichten können, nur gut gesichert in Innen- und Gurttaschen auf. So bemerken Sie es sofort, wenn sich ein Langfinger dafür interessiert.
  4. Nähen Sie Ihr Kostüm selbst, dann planen Sie doch gleich eine geheime Tasche für Geldbörse und Handy ein. So müssen Sie sich keine Sorgen vor unehrlichen Karnevalisten machen.
  5. Sollten Sie auf Ihre Handtasche trotz Kostümierung nicht verzichten können, so tragen Sie diese möglichst eng am Körper und achten Sie darauf, dass sie jederzeit gut verschlossen ist.
  6. Achten Sie beim Rosenmontagszug darauf, dass Sie von den süßen Kamellen nicht verletzt werden. Ein Regenschirm kann als sicherer Schutzschild dienen.
  7. Alleinfeierer ziehen Langfinger oft schneller an als beschwingte Cliquen. Bewegen Sie sich daher auch an Karneval in einer Gruppe und klären Sie vorab, wer von Ihnen darauf achtet, dass alle Jecken heil nach Hause kommen.
  8. Gruppenbilder sind toll. Prüfen Sie aber genau, wem Sie Ihre Kamera für die Aufnahme in die Hand drücken. Eine Verfolgungsjagd durch den Rosenmontagszug verläuft im sperrigen Kostüm nur selten erfolgreich.
  9. Feiern Sie in einer Kneipe, dann lassen Sie Ihr Handy und Ihre Kamera niemals unbeaufsichtigt herumliegen. So laden Sie erst gar keinen Dieb ein.
    Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.
  10. . Sollten Sie auf Handy, Digitalkamera und Co auch im Faschingstrubel nicht verzichten wollen, empfiehlt es sich, nur gegen Schäden und Diebstahl versicherte Geräte mit sich zu führen. So stehen Sie auch an Aschermittwoch nicht ohne Ihre mobilen Begleiter da.

Vorsichtsmaßnahmen im Straßenkarneval

Die Freude ist bei kleinen und auch großen Kindern riesig, wenn sie als Prinzessin, Indianer oder Cowboy verkleidet beim Karnevalsumzug die Bonbons und Schokolade aufsammeln können. Dabei sollten Eltern die Sicherheit ihrer Kinder nicht außer Acht lassen. Manche Unfälle lassen sich verhindern, wenn Vorsichtsmaßnahmen bereits bei der Auswahl des Kostüms ergriffen werden und im Gedränge des Umzugs ein waches Auge bewiesen wird.

Bei Kinderkostümen sollte darauf geachtet werden, dass keine herabhängenden Kordeln, Ketten oder Schnüre zum Stolpern führen können oder gar ein Mitreißen des Kindes ermöglichen. Zu empfehlen sind einteilige Kostüme, die das Kind zusätzlich wärmen können. Auch spitze Gegenstände sind für die Kleinen nicht geeignet. Kann der Cowboy nicht auf den Sheriffstern und die Prinzessin nicht auf die Krone verzichten, kann auf Plastik oder Applikationen zum Aufnähen zurückgegriffen werden. Krönchen und Spielzeugpistolen sollten keine scharfen Kanten aufweisen, und die Munition für  Knallpistolen gehört auf keinen Fall in die Hosentasche. Versehentlich in der Hosentasche entzündete Munition kann Verbrennungen auf der Haut verursachen.

Um möglichem Entflammen von Kostümen vorzubeugen, sollten Baumwollkostüme solchen aus Kunststoff vorgezogen werden, da Kunststoffe leichter entflammbar sind.

Sicherheitsbewusst sollten die Eltern während des Umzuges immer die vorbeifahrenden Wagen im Blick halten und auch ihr Kind nicht aus den Augen lassen. Vor allem hartes Wurfmaterial kann wie ein Geschoss von oben auf den Kopf fallen oder in die Augen gelangen und so zu Verletzungen führen.

ots

Kommentare