Steinheimer Weihnachtsmarkt

Glühweinduft im Schlosshof

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Die Besucher des Steinheimer Weihnachtsmarktes wissen das besondere Ambiente zwischen Schlossturm, Marstall und Altstadt zu schätzen.

Steinheim - Der Steinheimer Weihnachtsmarkt punktet nach wie vor mit seinem ganz eigenen Ambiente zwischen Schlossturm, Schloss, Marstall und Altstadt. Von Dieter Kögel 

Das wissen nicht nur die Steinheimer zu schätzen, die am Samstag und Sonntag den kleinen, aber feinen Budenzauber im Schlosshof besuchten. Die Gäste waren am Samstag schon lange vor der offiziellen abendlichen Eröffnung und Begrüßung durch den Steinheimer Ortsvorsteher Klaus Romeis da und besahen sich neugierig das, was in diesem Jahr an den rund 30 Buden und Ständen geboten wurde. Viele wieder betrieben von Steinheimer Vereinen, die sich insbesondere des leiblichen Wohls der Gäste angenommen hatten: Sie hielten Grills und Glühwein auf Temperatur, hüteten die Friteusen für die Pommes oder taten Dienst am Stand mit der Becherrückgabe.

Auch beim 29. Weihnachtsmarkt im Schlosshof ein eingespieltes Team eben, die Veranstalter von der Interessengemeinschaft Steinheimer Altstadtbewohner in Kooperation mit der Steinheimer Vereinswelt, die bereits in der vergangenen Woche im Schlosshof mit den Vorbereitungen begonnen und den erfolgreichen Aufbau am Freitagabend mit dem schon traditionellen abendlichen Glühweinumtrunk gefeiert hatten.

Pünktlich zum Beginn des Marktes am Samstag waren Buden und Stände bezogen, Auslagen als Blickfang präsentiert. Und wo es weiter nichts zu sehen gab, da halfen eben die leckeren Düfte nach. Ob an der Bude mit den Nutella-Crepes, der Rösterei für die Maronen oder dem aus den Kesseln weichenden aromatischen Dampf aus den Maschinen der Großauheimer Dampfmaschinenfreunde. Die Pfadfinder hatten an ihrem Stand wieder ihre Feuerpfannen entfacht und mit Lebensmittelfarbe interessant „gestaltetes“ Stockbrot buk an langen Stecken über den wärmenden Feuern.

Einen richtig guten Abend prophezeite Nico Jorda von der Interessengemeinschaft Steinheimer Altstadtbewohner bereits am Nachmittag. „Nicht zu kalt, nicht zu warm, kein Niederschlag, genau richtig.“ Er sollte Recht behalten, denn die Gäste strömten mit Anbruch der Dämmerung.

Steinheimer Weihnachtsmarkt: Galerie

Sie kosteten die Edelbrände aus dem Kahlgrund, sahen dem Team der Tortenwelt dabei zu, wie schokoladiger „Jahresring“ um „Jahresring“ um den frischen Baumkuchen gelegt wurde, mussten sich am Stand der evangelischen Kirchengemeinde ebenso zwischen hausgemachten Köstlichkeiten entscheiden wie am Stand der Lebenshilfe, die mit Marmeladen, Gebäck und vielen anderen Angeboten präsent war.

Auch am Stand nebenan konnte mit einem Einkauf beim Verein, der Krebskranke Kinder in Frankfurt unterstützt, Gutes getan werden. Eine durchaus weihnachtliche Kombination, sich selbst eine Freude zu machen und dabei andere zu unterstützen. Das passt zum Steinheimer Weihnachtsmarkt, der eben mehr zu bieten hat als Zuckerwatte und Glühwein, obwohl natürlich auch das dazugehört. Genauso wie das Kettenkarussell vor dem Schloss oder die Pferdekutsche, auf der die Kinder eine gemütliche Fahrt durch die Steinheimer Altstadt genießen konnten - mit zwei PS.

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