Romantische Märkte im Rhein-Main-Gebiet

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Auch, wer auf die große Stadt rund um den Weihnachtsmarkt lieber verzichtet, wird im Rhein-Main-Gebiet fündig: Von Bad Homburg vor der Höhe bis Michelstadt im Odenwald ist viel Stimmung und Budenzauber im Angebot.

Rhein-Main - Auch, wer auf die große Stadt rund um den Weihnachtsmarkt lieber verzichtet, wird im Rhein-Main-Gebiet fündig: Von Bad Homburg vor der Höhe bis Michelstadt im Odenwald ist viel Stimmung und Budenzauber im Angebot.

In Bad Homburg ist der romantische Weihnachtsmarkt am Schloss an allen vier Adventswochenenden (jeweils samstags und sonntags von 11 bis 21 Uhr) ein Besuchermagnet. Rund um den Weißen Turm, das Wahrzeichen der Stadt, und auf dem Schlossplatz stehen mehr als 60 Buden. Die kleine Dampfeisenbahn dreht unermüdlich ihre Runden um den Weißen Turm und lässt Kinderaugen leuchten. Die handgeschnitzte und lebensgroße Krippe ist einzigartig in der Region und eine besondere Attraktion.

Das Freilichtmuseum Hessenpark bei Neu-Anspach bietet mit seinem Fachwerk-Ambiente einen schönen Rahmen für Weihnachtsmärkte. Am ersten Adventswochenende (1. und 2. Dezember.) sorgt der Adventsmarkt für vorweihnachtliche Stimmung auf dem Marktplatz vor dem Eingang ins Museumsgelände. Am dritten Dezemberwochenende (15. und 16. Dezember) findet im gesamten Museum ein Weihnachtsmarkt statt. Auf die Besucher wartet bei freiem Eintritt neben Kunsthandwerkern, die ihr Geschick und traditionelle Handwerkskünste zeigen, ein buntes vorweihnachtliches Programm für die ganze Familie.

Odenwälder Weihnachtsmarkt Michelstadt (30. November bis 23. Dezember): Mehr als 100 Verkaufshäuschen stehen in den Straßen und Gassen um das weltbekannte historische Fachwerk-Rathaus aus dem Jahre 1484. Vielseitig ist deren Angebot mit Geschenk- und Weihnachtsbedarf. Mittwochs bis freitags von 14 bis 20 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 20 Uhr ist in den engen Gassen viel zu sehen: eine sieben Meter hohe Weihnachtspyramide und lebensgroße Nussknackerfiguren die gleichzeitig Marktsymbol und Orientierungshilfe sind. Im Schenkenkeller in der Kellerei gibt es eine Vielzahl von Kunsthandwerkern, denen man bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

Und auch der Weihnachtsmarkt in der alten Barbarossastadt Gelnhausen (13. bis 16. Dezember) verströmt inmitten der historischen Altstadt mit ihren illuminierten Häusern einen ganz eigenen Charme. Den Brunnen am Obermarkt schmückt ein überdimensionaler Adventskranz.

Die Ronneburg erhebt sich auf ihrem Hügel heraus aus der Ebene südlich des Mains. Hier versetzt das Weihnachtstreiben an den ersten drei Adventswochenenden die Besucher zurück in ritterliche Zeiten. Die Burg ist voller Leben und bis in alle Winkel mit Ständen gefüllt. Unter dem Weihnachtsbaum zeigen Minnesänger und Feuerspucker ihre Künste. Handwerker in historischer Montur präsentieren ihr Können vom Glasbläser bis zum Ledermacher; Messer- und Helmschmiede formen mit kräftigen Schlägen im Rauch der Esse glühendes Eisen auf dem Amboss.

Die Wälder östlich des Mains und im Kinzigtal waren Wirkungsstätten der Grimms. So nutzt Steinau an der Straße das romantische Ambiente seines Schlosses und der historischen Altstadt für ein Weihnachtsmärchen (14. bis 16. Dezember.).

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