Romantische Märkte im Rhein-Main-Gebiet

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Auch, wer auf die große Stadt rund um den Weihnachtsmarkt lieber verzichtet, wird im Rhein-Main-Gebiet fündig: Von Bad Homburg vor der Höhe bis Michelstadt im Odenwald ist viel Stimmung und Budenzauber im Angebot.

Rhein-Main - Auch, wer auf die große Stadt rund um den Weihnachtsmarkt lieber verzichtet, wird im Rhein-Main-Gebiet fündig: Von Bad Homburg vor der Höhe bis Michelstadt im Odenwald ist viel Stimmung und Budenzauber im Angebot.

Bad Homburg v. d. Höhe: Jeweils an allen vier Adventswochenenden (28. November bis 20. Dezember) findet der „Romantische Weihnachtsmarkt“ am Landgrafenschloss statt. Wegen seiner schönen Kulisse gilt er als ein besonderes Juwel. Eine echte Dampfeisenbahn, die den weißen Turm umrundet, lädt Groß und Klein zum Mitfahren ein. Genauso beliebt ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen, handgeschnitzten Figuren sowie echten Schafen. Vom 20. November bis zum 23. Dezember bietet eine überdachte Eisbahn vor dem Kurhaus Spaß für die ganze Familie.

Weihnachtsmarkt im Hessenpark (12. und 13. Dezember; von 12 Uhr bis 20 Uhr): Die stimmungsvolle Veranstaltung in Neu-Anspach, veranstaltet von Rewe, findet in diesem Jahr zum neunten Mal statt. Auf dem Marktplatz des Freilichtmuseums steht ein großer Weihnachtsbaum und die Giebel der Fachwerkhäuser sind mit Lichterketten geschmückt. Es gibt alte, traditionelle Handwerkskünste zu bewundern. Zudem erwartet die Gäste ein großer Bauernmarkt und ein Weihnachtsbaum-Verkauf. Darüber hinaus gibt es ein großes Angebot an Speisen und Getränken. Im Gebäude Röhrshain wird für Kinder gezaubert, musiziert und es werden Märchen erzählt. Traditionelle Handwerkskunst gibt es in der Scheune Oberweser zu sehen. Dort präsentieren sich unter anderen Tabakpfeifenmacher, Seidentuchmalerin, Pinsel- und Papiermacher.

Odenwälder Weihnachtsmarkt Michelstadt (27. November bis 20. Dezember): Mehr als 100 Verkaufshäuschen in stehen in den Straßen und Gassen um das weltbekannte historische Fachwerk-Rathaus aus dem Jahre 1484. Vielseitig ist deren Angebot mit Geschenk- und Weihnachtsbedarf. In den engen Gassen gibt es - neben einer Krippe - Großfiguren als Nussknacker, Räuchermännchen oder Engel zu bewundern. Zu den Holzfiguren in Lebensgröße, die von Schülern der beruflichen Schulen des Odenwaldkreises geschnitzt oder gedrechselt wurden, zählt auch die neu gestaltete Rentiergruppe in der Braunstraße. In der Kellerei sind die Sammlungen des Odenwald- und Spielzeugmuseums in das Marktprogramm einbezogen. Im Kellereihof ist eine sieben Meter hohe Weihnachtspyramide aufgestellt. Im Schenkenkeller in der Kellerei gibt es eine Vielzahl von Kunsthandwerkern, denen man bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

Gelnhausen (4. bis 13. Dezember) zelebriert zehn Tage lang einen vorweihnachtlichen Budenzauber. Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts im Herzen der Barbarossastadt sind: montags bis donnertags von 15 bis 21 Uhr, freitags von 15 bis 22 Uhr und an den Wochenenden von 11 bis 22 Uhr. Täglich um 14 Uhr erwarten Gästeführer in weihnachtlichen Kostümen und Kurrende-Sänger die Besucher zu einem einstündigen Adventsspaziergang durch die Altstadt. Treffpunkt ist auf dem Obermarkt vor dem Rathaus. Neben dem traditionellen Markttreiben auf dem Obermarkt findet auf dem Untermarkt ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt statt. Auf beiden Marktplätzen befindet sich eine Bühne. Hier und dort wird werktags zwischen 16 und 20.30 Uhr ein abwechslungreiches Programm geboten. An den Wochenenden finden die künstlerischen Darbietungen zwischen 13 und 21 Uhr statt.

Der Verein „Die Freunde der Ronneburg“ lädt an den ersten drei Adventswochenenden (28./29. November, 5./6. Dezember, sowie 12./13. Dezember) zu einem historischen Budenzauber in das trutzig-romantische Gemäuer am Rande des Spessarts. Geöffnet ist jeweils von 11 bis 20 Uhr. Auf dem Mittelalter-Markt vor der Burg präsentieren Handwerker ihre Waren. Im Innenhof und in den Räumen der Ronneburg wird weihnachtliches Kunsthandwerk angeboten. Täglich um 17 Uhr findet vor der Burg ein Krippenspiel statt. Und das Bläserquintett aus Gründau setzt um 18 Uhr zum Turmblasen an. Den ganzen Tag über präsentieren Minnesänger und Feuerspucker präsentieren ihr Können. Unter den Besuchern sieht man nicht selten Männer in Rüstungen und Frauen in mittelalterlichen Gewändern, die zur Atmosphäre der Burg beitragen. Der Heilige Nikolaus ist mit seinem Engel unterwegs und beschenkt die Kinder. Außerdem können die Kleinen auf einem Esel reiten. Der Eintritt für dieses vorweihnachtliche Burgspektakel kostet für Erwachsene 4 Euro (ermäßigt 3,50), Kinder ab fünf Jahren zahlen 3 Euro. Eine Familienkarte kostet 13 Euro. Im Eintrittspreis ist der Besuch im Museum der Ronneburg inbegriffen.

Im tiefen Spessart lockt das Puppenspieler- und Märchenstädtchen Steinau an der Straße am dritten Adventswochenende zum vorweihnachtlichen Treiben. Ganze drei Tage findet der Budenzauber rund um Schloss, Brüder-Grimm-Haus und Marktplatz statt. Die Öffnungszeiten sind am Freitag, 11. Dezember, von 17.30 bis 21 Uhr, samstags, 12. Dezember, von 12 bis 21 Uhr und sonntags, 13. Dezember, von 12 bis 19 Uhr.

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