1. Mai

Schluss bei DHL: Paketdienst stoppt ab Mai diesen kundenfreundlichen Service

Einen Service der DHL wird es ab 1. Mai nicht mehr geben.
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Einen Service der DHL wird es ab 1. Mai nicht mehr geben.

Zum 1. Mai hat DHL einen Service eingestellt, der besonders kundenfreundlich ausgerichtet war. Dafür sollen andere Dienste des Paketdienstes ausgebaut werden.

  • Zum 1. Mai hat DHL einen Dienst gestrichen.
  • Offenbar wurde er von zu wenigen Kunden wahrgenommen.
  • Andere Services könnten nun den Vorzug bekommen.

Gerade in der Corona-Krise müssen sich die Paketdienste nicht um eine laue Auftragslage beschweren. Trotzdem sind die Kunden nicht von jedem angebotenen Service begeistert, wie es scheint. Zum 1. Mail hat DHL deshalb nun einen besonders kundenfreundlichen Dienst eingestellt.

Diesen Service hat DHL am 1. Mai gestrichen

Die Wunschzeit-Lieferung gibt es seit dem Stichtag nicht mehr. Schon Mitte März berichtete die Lebensmittelzeitung davon, doch nun bestätigte DHL* das Vorhaben gegenüber dem Online-Portal Chip. Bei dem speziellen Service konnten sich Kunden ihr Paket zu einer bestimmten Wunschzeit zuschicken lassen - besonders praktisch für diejenigen, die ungern über die Ankunft einer Lieferung rätseln und sich somit direkt einen für sich passenden Termin aussuchen konnten. Allerdings wurde der Service für tagsüber bereits im September 2019 gestrichen und auf zwei Slots in den Abendstunden beschränkt: von 18 bis 20 Uhr oder 19 bis 21 Uhr.

Dieser Service scheint sich für die DHL nun nicht mehr gelohnt zu haben. Zu wenige Kunden sind bereit einen Aufpreis für die Lieferung zu einem festgelegten Wunschtermin zu zahlen. Deshalb wurde der Dienst zum 1. Mai nun komplett eingestellt.

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Diese Services der DHL werden ausgebaut

Andere Services der DHL scheinen bei Kunden hingegen beliebter zu sein: Bei der Lieferung an einen Wunschort können Kunden auswählen, ob das Paket bei Abwesenheit im Geräteschuppen, in der Garage oder an einem anderen Ort auf dem Grundstück abgestellt werden soll. So spart sich die DHL einen zweiten Versuch und der Kunde kommt pünktlich an sein Paket, ohne dass er es an einem Sammelpunkt abholen muss. Gerade in Zeiten von Corona, in der Empfänger daheim bleiben wollen und den Kontakt zu anderen Personen meiden, ist dies eine beliebte Alternative geworden.

Aber auch die Sendung an eine Packstation bietet Kunden eine größere Flexibilität: Die ausgewählte Packstation wird als Lieferadresse angegeben und mithilfe eines Abholcodes kann das Paket* zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von neun Kalendertagen abgeholt werden. Bundesweit gibt es bereits 4.500 dieser Packstationen und davon will DHL in Zukunft noch mehr haben.

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*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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