Pflanzentipp

Gladiolen-Knollen jedes Jahr an neuen Ort setzen

Gladiolen
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Gladiolen können sehr hohe Blütentriebe entwickeln. Es gibt einen Trick, um diese zu stabilisieren - ohne die üblichen Stäbe.

Für Sommerblumen steht im Frühling der erste kleine Auftritt an - sie kommen in die Erde. Gladiolen brauchen dabei immer etwas Abwechslung.

Berlin (dpa/tmn) - Gladiolen kommen etwa zehn Zentimeter tief in den Boden. Diese große Tiefe verzögert zwar den oberirdischen Austrieb, hat aber einen Vorteil: Die hohen Triebe der Pflanze sind stabiler und fallen nicht um. Und man braucht sie nicht mit Stäben zu stabilisieren.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde rät zudem, Gladiolen jedes Jahr an einem anderen Standort zu pflanzen. Denn wenn die Knollen mehrere Jahre hintereinander an der gleichen Stelle in den Boden kommen, verlieren sie ihre Widerstandskraft.

Gladiolen kommen im Frühling in den Boden - dann, wenn regional die Frostgefahr sicher gebannt ist. Das kann bei besonders guter Witterung, die stabil bleibt, ab Ende April sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis Mitte Mai. Im Handel aber kann man die Knollen bereits auf Vorrat kaufen.

Da kranke Knollen den Boden für nachfolgende Pflanzen verseuchen können, sollte man beim Kauf darauf achten, dass es unter dem Hüllblatt keine verfärbten oder eingesunkenen Stellen gibt. Diese zeigen Krankheiten an.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-115032/3

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