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Hausbau: Diese Trends sind für Bauherren wichtig

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Lesen Sie, welche neue Trends in der Baubranche den Hausbau prägen.
Sie wollen bauen? Dann informieren Sie sich hier vorab über die neuesten Trends beim Hausbau. © RomoloTavani, iStock

Sie haben sich entschieden, ein Haus zu bauen, und die Finanzierung steht? Glückwunsch! Um Ihr zukünftiges Heim zu errichten, stehen Ihnen viele Optionen offen – vom Eigenbau bis hin zum Fertighaus. Zudem können Sie innovative Konzepte umsetzen. Lesen Sie über die Trends beim Hausbau.

Trend eins: Das Hightech-Haus 

Wie wäre es mit einem intelligent vernetzten und online steuerbaren Haus? Dem Smart Home gehört die Zukunft. Dahinter steckt die Idee eines Systems, in dem die Ausstattung unserer Wohnungen digital und via Funk verbunden wird. Das heißt, Sie steuern jede Lampe und jedes Küchengerät via Fernbedienung oder mit Ihrem Smartphone. So öffnen Sie zum Beispiel Türen, schalten die Heizung ein und aus oder bedienen den Herd. Schon jetzt können Sie viele Teilbereiche automatisieren – mit dem Hausbau der Zukunft wohnen Sie in einem rundum vernetzten Heim.

Laut einer aktuellen Umfrage des Portals statista finden zwei Drittel der Befragten das Thema Smart Home „interessant“ oder „sehr interessant“. Die Vorteile auf einen Blick:

So bietet sich ein Smart Home vor allem für junge Leute an, die sehr technikaffin sind. Aber auch ältere Eigentümer, die ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis haben oder viel Energie verbrauchen, profitieren von einem vernetzten Haus. Das gilt ebenfalls für kranke oder körperlich eingeschränkte Menschen, für die ein hoher Komfort den Alltag erleichtert.

Trend zwei: Hausbau mit Fokus auf Nachhaltigkeit 

Zahlreiche neue Konzepte rund um ökologische Baulösungen prägen die Branche. Dahinter steckt die Absicht eines nachhaltigen Bauens, das heißt, als Bauherr errichten Sie ein neues Gebäude unter diesen Aspekten:

Beim Hausbau der Zukunft geht es vor allem darum, Energie zu sparen und das Klima/die Umwelt zu schonen. Dazu trägt eine effiziente Wärmedämmung bei, die Sie durch Baumaterial aus nachwachsenden Rohstoffen erreichen. Diese Baustoffe finden Sie zum Beispiel in Passiv- und Niedrigenergiehäuser aus, die optimal Wärme dämmen. 

Mittlerweile gibt es bereits Häuser, die Energie selbst erzeugen. Dazu gehören etwa Massivhäuser mit integrierter Photovoltaikanlage, die Ihnen ermöglichen, Ihren Eigenbedarf an Energie vollständig zu decken. So sparen Sie Kosten und sind von den Versorgerunternehmen unabhängig. Zusätzlich produzieren Sie ausschließlich grünen Strom, der das Klima schont. 

Trend drei: Lösungen für den Einbruchschutz 

Statistiken belegen ein hohes Sicherheitsbedürfnis der Bürger – zumal die Einbruchszahlen seit Jahren ansteigen. Allein von 2014 bis 2015 erhöhte sich die Anzahl der Wohnungseinbrüche um knapp 10 Prozent. Für Sie ist es daher umso wichtiger, bereits beim Hausbau an Sicherheitsmaßnahmen zur Prävention zu denken. Das betrifft zum einen mechanische Sicherungstechnik und damit Türen und Fenster. 

Investieren Sie daher in vernünftige Türschlösser – etwa mit Schwenkhaken – und starke Beschläge. Je mehr Sicherheitsbauteile eine Tür enthält, desto schwieriger wird es für Einbrecher, diese auszuhebeln. Genauso wichtig sind sichere Fenster, bei denen es auf die Materialien, die Schließtechnik und die zertifizierten Widerstandsklassen des Glases ankommt. Zusätzlich tragen Rollläden und Gitter vor den Fenstern dazu bei, einen Einbruch zu verhindern. 

Außerdem schützt elektronische und digitale Sicherungstechnik vor Einbrechern. Investieren Sie zum Beispiel in Alarmanlagen oder Videoüberwachung. Achten Sie bei darauf, dass Ihre Anlage einen Überfallmelder bietet, der automatisch die Polizei informiert. Wird ein Alarm ausgelöst, sorgt eine Außensirene zudem für mehr Aufmerksamkeit als eine Innensirene. Bei Überwachungskameras ist entscheidend, dass Sie sie an einem passenden Ort mit einem guten Blickwinkel installieren. So helfen sie, einen Täter zu identifizieren. 

Eine zunehmend größere Rolle spielen sensorische Beleuchtungssysteme – etwa bei der Innen- und Außenbeleuchtung. Diese schalten sich zeitgesteuert ein- und aus und gaukeln so potenziellen Einbrechern vor, dass die Hausbewohner anwesend sind. In einem Smart Home steuern Sie elektronische Sicherheitsvorkehrungen via Smartphone. So schließen Sie zum Beispiel Türen, Fenster und Rollläden oder haben Ihre Alarm- und Videoanlage im Blick.

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