Garten

Tomaten ausgeizen in drei Schritten

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Tomatenpflanzen bilden ständig Seitentriebe. Die sollten Hobbygärtner entfernen.

Haben Tomatenpflanzen sehr viele Seitentriebe, verschwenden sie zu viel Energie für deren Wachstum. Die Entwicklung der Früchte muss zurückstecken. Daher geizen Profis und Hobbygärtner die Pflanzen wöchentlich aus.

Bonn - Wer eine reiche Tomatenernte möchte, muss die Pflanzen ausgeizen. Hobbygärtner brechen dafür die Seitentriebe ab. Und so geht's:

1. Nachwachsende Seitentriebe sollten maximal zehn Zentimeter lang werden, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Je kleiner die Triebe sind, desto besser ist es auch für die Wundheilung.

2. Am besten werden die Triebe morgens entfernt. Der Druck in den Zellen ist dann geringer, aus den Wunden tritt folglich weniger Saft aus. Außerdem trocknen diese über den Tag schnell ein.

3. Hobbygärtner sollten sich vor dem Ausgeizen die Hände gut eincremen, damit der Farbstoff der Pflanzen nicht an der Haut haften bleibt. Oder sie benutzen Handschuhe.

Service:

Die Broschüre " Rund um die Tomate" der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen kann kostenlos heruntergeladen werden.

Broschüre "Rund um die Tomate" herunterladen (pdf)

dpa

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