Zuhause für die Tierwelt:

Schnittgut wird zur Benjeshecke

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Aus abgeschnittenen Ästen lässt sich prima eine Benjeshecke bauen. Die wiederum bietet Vögeln und Insekten Unterschlupf.

Rest-Äste vom Baumschnitt müssen nicht gleich auf den Kompost wandern. Sie lassen sich auch in eine so genannte Benjeshecke verwandeln. Die schluckt Schall, lockt Tiere an und macht wenig Arbeit.

Hobbygärtner können Vögeln, Igeln, Eidechsen und vielen Insekten im Garten etwas Gutes tun - mit einer sogenannten Benjeshecke als Zuhause für die Tiere.

Auf einer Länge von mindestens vier Metern werden abgeschnittene Äste und Zweige - etwa die Reste vom Hecken- und Gehölzschnitt - einen Meter hoch aufgeschichtet, erklärt der BUND. Und zwar so, dass das Ganze wie eine Mauer oder eben eine Art Hecke wirkt.

Mit dicken Ästen unten und in der Mitte sowie den dünneren oben und außen steht das Gebilde stabiler. Pro Meter Wall wird ein Strauch gesetzt, der über die aufgestapelten Äste ragt. Der BUND rät zum Beispiel zu Heckenrose, Weißdorn, Holunder, Schlehe oder Hasel. Dann wird die Benjeshecke sich selbst überlassen. Der Gärtnter hat damit keine Arbeit mehr.

Der Wall gibt den Tieren nicht nur ein Zuhause. Vögel und Insekten tragen auch Samen etwa von Kräutern und Sträuchern herbei, die in der Hecke geschützt keimen können. Wichtig ist, dass das Schnittholz anfangs nicht zu dicht gestapelt wird - die Sonne muss noch zu den Samen vordringen können. Die neuen Pflanzen gehen irgendwann nahtlos in die anderen Sträucher über, so entsteht eine dichte Hecke. Das aufgeschichtete Schnittholz verrottet nach und nach.

Eine dicht bewachsene Benjeshecke hat übrigens noch einen Vorteil: Sie schluckt Schall und filtert Abgase, so dass sie den Garten gut von einer Straße abschottet.

Projektbericht BUND Schwarzenberg

Nabu zu Heckenpflege

BUND zur Heckenpflege

dpa

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