220.000 Euro gehen an das Ledermuseum

Offenbach - Die Stadt streitet mit dem Land bekanntlich um Millionenbeträge (Stichwort: Kommunaler Finanzausgleich). Daran dürfte sich wenig ändern, auch wenn Wiesbaden jetzt 220 000 Euro überweist – als institutionelle Förderung für das Ledermuseum.

Das Geld diene dazu, die wertvolle Sammlung des Museums, in Schritten zu erforschen und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Kulturminister Boris Rhein: „Mit 30.000 Objekten dokumentiert das Institut die Ledergewinnung und Lederverarbeitung. Damit hat das Ledermuseum deutschlandweit und international ein Alleinstellungsmerkmal als Anlaufstelle für Besucher, Forscher und Fachkollegen.“

Neben den ständigen Präsentationen aus den drei Segmenten Schuhmuseum, Museum für Angewandte Kunst und Ethnologische Sammlung biete das Haus an der Frankfurter Straße regelmäßig Sonderschauen und ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Kinder, Familien und Senioren. „Wir helfen mit unserer Unterstützung, dass die außergewöhnliche Geschichte Offenbachs als ‚Lederhauptstadt’ für künftige Generationen erhalten bleibt und der Prozess der Ledergewinnung und -produktion weiterhin anschaulich vermittelt wird“, so Rhein.

Japan-Ausstellung im Ledermuseum

hmwk

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