Sitztribüne zerbissen: freie Sicht aufs Spielfeld

Offenbach (tk) - Mehr als 50 Jahre hat sie auf dem Bieberer Berg gestanden, in gerade einmal fünf Tagen ist sie nun dem Bagger zum Opfer gefallen:

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Die Haupttribüne am Bieberer Berg ist seit dem Wochenende Geschichte. Ein Arbeiter zerlegte mit einem schweren Abrissbagger die alte Sitztribüne. Somit stehen für das kommende Heimspiel des OFC gegen TuS Koblenz (Samstag, 19. März, 14 Uhr) lediglich noch zwei Tribünen für die Fans zur Verfügung.

Bagger knabbert am Stadion:

Bagger knabbert am alten Stadion

Die Fans rücken nun bis zur Sommerpause auf den verbliebenen zwei Tribünen - der nach Waldemar Klein benannten Gegengerade sowie der Osttribüne - zusammen. Der Abriss könnte indirekt als Lehrstunde für die Kickers-Fußballer im Kampf um Punkte herhalten – so wird angerührter Beton fachgerecht und säuberlich zerlegt. Was der Bagger zerbissen hat, wird nun per Schredder in kleinere Bestandteile aufgelöst.

Manche Fans haben ihre Sitzschale abgeschraubt:

Heimwerker auf dem Bieberer Berg

Ob die Sitztribüne sozusagen als Baumaterial wiederverwertet werden kann, prüfen derzeit die Experten. Der Platz ist also schon zur Hälfte geebnet für das neue Vier-Tribünen-Stadion (Fassungsvermögen: 20.500 Zuschauer) mit offenen Ecken, das die Bremer AG aus Paderborn aus Stahlbetonfertigteilen baut.

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