Vorfälle Anfang April

Acht Jugendliche festgenommen: Polizei klärt Brandserie auf

Offenbach - Sie sollen Anfang April mehrere kleine Feuer in Offenbach entzündet haben, jetzt hat die Polizei acht junge Leute festgenommen.

Wie die Polizei berichtet, werden am 7. April zwei junge Leute dabei beobachtet, wie sie eine etwa drei Meter lange Hecke im Bereich der Scheffelstraße anzünden. Die Feuerwehr ist aber schnell zur Stelle und kann dementsprechend Schlimmeres verhindern. Am gleichen Abend brennt in der Oberen Grenzstraße eine Mülltonne - auch hier beobachtet ein Anwohner zwei junge Männer, die zuerst Zeitungspapier anstecken und es dann in den Abfalleimer werden. Der Zeuge geht schnell nach unten und löscht die brennende Mülltonne. Bereits zu diesem Zeitpunkt haben die Beamten dank der konkreten Zeugenhinweise erste Ermittlungsansätze.

Nur einen Abend später brennt es erneut in der gleichen Hecke in der Scheffelstraße, eine aufmerksame Hausbesitzerin löscht die Flammen aber schnell, so die Polizei weiter. Auch in der Oberen Grenzstraße geht wieder eine Papiertonne in Flammen auf. Dieses Mal muss hier allerdings die Feuerwehr eingreifen.

Feuerwehr löscht Brand in Mehrfamilienhaus

Am 11. April dann brennen mehrere Mülltonnen in der Goerdeler Straße; es entsteht nur geringer Sachschaden. In fast allen Fällen geben Zeugen ähnliche Täterbeschreibungen haben. Diese führen letztlich auch zur Festnahme der 14- bis 16-jährigen Jugendlichen. Weil zwei von ihnen zur Tatzeit erst 13 Jahre alt sind, gelten sie noch als strafunmündig. Die Motive der acht Tatverdächtigen sind noch relativ unklar, in den Vernehmungen bei der Kriminalpolizei geben sie sich überwiegend wortkarg, so die Beamten. (jo)

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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