Älter werden in Offenbach

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Älter werden in Offenbach

Offenbach - Ältere Menschen und alle die es werden möchten, sollten am Wochenende, 24. und 25. September, in der Stadthalle vorbeischauen. Dort findet die erste Offenbacher Senioren-Infobörse „Älter werden in Offenbach“ statt. Von Katharina Hempel

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Birgit Simon steht seit zwei Jahren mit „Senioren im Dialog“. „Die Infobörse ist das Resultat eines Bedarfs, der während dieser Zeit immer wieder zur Sprache kam“, sagt sie.

Diese Bedürfnisse müssen dringend berücksichtigt werden, wird unsere Gesellschaft doch immer älter. „Rund 34.203 Offenbacher zählen mittlerweile 55 Jahre und mehr. Das sind fast 30 Prozent der Stadtbevölkerung“, berichtet die kommunale Altenplanerin Heidi Weinrich. Darauf müssten auch Wirtschaft und Dienstleistung ihre Angebote anpassen und ausrichten.

Einen ersten Einblick gewährt da die Seniorenbörse. Aktive Rentner finden hier neue Anregungen für ihr Freizeitprogramm, können Yoga oder Pilates im Mitmachangebot testen. Wer seine Eltern pflegt, erfährt in der Stadthalle wo er Rat und Unterstützung findet. Ältere Menschen, die ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen können, bietet das Info-Wochenende Gelegenheit sich Pflegedienste und Angebote der Seniorenwohnheime anzuschauen.

Vielseitigkeit des Älterseins

Insgesamt präsentieren 77 Aussteller an 62 Ständen ihr Angebot. „Das haben wir in sechs farbliche Themeninseln unterteilt“, erklärt Eventmanagerin Carola Baumgarten, die zusammen mit ihrem Kollegen Wolfgang Beyer das Ausstellungskonzept entwickelt hat. „Die bunten Teppiche spiegeln auch die Vielseitigkeit des Älterseins wieder und helfen den Besuchern, den Überblick zu behalten.“

Wer sich für „Ehrenamt und Engagement“ interessiert, steuert die gelbe Insel an, wo Seniorenbeirat, Arbeitskreis Senioren Stadtgeschichte oder das Referat Ehrenamt ihre Tische aufgebaut haben.

Seniorenwohnheime, Hospize, Orthopäden und Hilfsdienste wie Arbeiterwohlfahrt und Rotes Kreuz präsentieren ihr Angebot zu „Betreuung und Pflege“ auf dem großen dunkelblauen Teppich. Das hellblaue Feld daneben steht für „Gesundheit und Vorsorge“. Ein Bettenhaus, eine Shiatsu-Praxis, aber auch Optiker und Hörgeräteanbieter stellen hier aus. Rot gehalten haben die Veranstalter „Bewegung und Sport“.

Daneben und dreimal so groß ist die orangefarbene Insel „Wohnen, Leben, Service“. Sanitärgeschäfte erklären, wie Senioren ihr Bad altersgerecht umbauen lassen können. Banken und Versicherungen klären über finanzielle Sicherheit auf. Auch Blumenhändler und Bestattungsunternehmen sind vertreten. Im räumlichen Zentrum stehen „Bildung und Geselligkeit“. Verschiedene Seniorentreffs, die Volkshochschule aber auch die Familienbildungsstätte haben ihre Infostände auf diesem grünen Teppich aufgebaut.

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