Polizei-Einsatz nach angeblichem Mord

Offenbach (nb) - Teuer wird für einen 30-jährigen Offenbacher ein Notruf bei der Frankfurter Polizei. Nach Angaben der Beamten hatte der Mann gestern um kurz nach 18 Uhr den angeblichen Mord an seiner Frau Im Mainfeld mitgeteilt und dann einfach aufgelegt.

Die Polizei entsendete ein Überfallkommando und andere Einheiten zum möglichen Tatort in einem Mehrfamilienhaus. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich dann aber schnell heraus, dass die Ehefrau des Anrufers mit ihren Kindern wohlbehalten in ihrer Wohnung in Offenbach verweilte. Der Anrufer selbst wurde wenig später ebenfalls in Offenbach angetroffen. Er gab den Anruf zu, erklärte aber, dass er eigentlich seinen Hund als entlaufen melden wollte.

Er muss nun mit einer Anzeige wegen Missbrauch von Notrufen rechnen, was mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden kann. Darüber hinaus wird er eine Rechnung über die von ihm verursachten Polizeikosten erhalten.

Während der Ermittlungen stürzte bei einer Hausbefragung außerdem eine Bewohnerin beim Versuch ihre Wohnungstür zu öffnen so unglücklich, dass die Tür mit einer Ramme geöffnet werden musste. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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