Mitarbeiter von Areva im Unklaren

Offenbach/Erlangen - Die Mitarbeiter des Atomkonzerns Areva in Offenbach müssen weiter um ihre Arbeitsplätze bangen. Ein Sprecher des französischen Unternehmens konnte gestern nicht sagen, wie viele Stellen abgebaut werden. Von Marc Kuhn

Einem Bericht zufolge sollen in Offenbach, Erlangen und Lingen 800 Jobs wegfallen. „Wir kommentieren die Meldung nicht“, sagte der Sprecher unserer Zeitung. Der Strategieplan des Konzerns werde überarbeitet. „Alle Aktivitäten werden umfassend und ohne Ausnahme überprüft. “ Der Plan werde im Dezember vorgestellt.

Hintergrund der Überlegungen sind der Atomausstieg in Deutschland und das Unglück von Fukushima. Vor dem Hintergrund des Strategiewechsels hat der Geschäftsführer von Areva NP Deutschland, Ulrich Gräber, zum Jahresende seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der 63-Jährige schrieb an die Mitarbeiter, dass Kontinuität an der Firmenspitze wichtig sei. Ein Nachfolger soll demnächst ernannt werden.

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