Nach Angriff auf Fernsehjournalisten

Resolution gegen Gewalt verabschiedet

Offenbach - Nach demAngriff auf Fernsehjournalisten vor der Tauhid-Moschee haben die Vertreter der islamischen Gemeinden und Moscheevereine sowie der Vorsitzende des Ausländerbeirats und der städtische Integrationsdezernent Felix Schwenke eine Erklärung gegen Intoleranz und Gewalt verabschiedet.

Damit ist aus Sicht von Schwenke ein deutliches Zeichen gegen Gewalt und Intoleranz, aber auch gegen eine Pauschalverurteilung muslimischer Bürger gesetzt. Die Erklärung sei ein Beleg dafür, dass Offenbach nicht Neukölln sei, sondern dass ein enger Austausch mit ausnahmslos allen Moscheegemeinden existiere.

Die Resolution im Wortlaut  

Stadt und islamische Gemeinden bekennen zu ihrer Verantwortung, alles zu tun, damit sich solche Vorfälle in der Stadt nicht wiederholen. „Alle haben die Verantwortung, in ihrem jeweiligen Bereich dafür zu sorgen, dass Intoleranz und Gewalt keinen Platz bekommen“, heißt es. Alle Vorstände der islamischen Gemeinden würden wie bisher aufmerksam beobachten, was in ihren Moscheen passiert. Schon direkt nach dem Angriff hatten sich zahlreiche Vertreter von Parteien und Verbänden entsetzt gezeigt.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

mad

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare