Auch ein Bistro im Ärztehaus

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Abbrucharbeiten haben am ehemaligen Domizil des Deutschen Gewerkschaftsbundes an der Berliner Straße 79 begonnen.

Offenbach (siw) ‐ Fünf Jahre lang gammelte das herunter gekommene Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an der Berliner Straße vor sich hin. Dann kaufte Mohammad Mir Mortazavi den Komplex.

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Der Apotheker, der sein Geschäft im Ärztehaus an der Waldstraße 228 betreibt, will im Erdgeschoss eine weitere Apotheke und in den anderen Etagen ein neues Ärztehaus etablieren. Jetzt wurde ein Flachbau abgerissen, um für die Apotheke Platz zu machen. Ursprünglich war der 1. August für die Eröffnung angepeilt. Jetzt geht der Investor vom 1. Oktober aus. Für etwa 2,7 Millionen Euro wird der Geschäftsmann das marode Gebäude auf der Zweiten Ebene komplett sanieren: Am Ende werden Fassade, Innenwände, Treppenhaus, Aufzug, alle sanitären und elektrischen Anlagen und - weil eine sechste Etage aufs Gebäude gesetzt wird - auch das Dach neu sein.

Bis auf zwei Etagen seien die künftigen Räume, 240 Quadratmeter pro Stockwerk, bereits vermietet, sagt der Arzneimittel-Fachmann. Neben einer Praxis von zwei Kinderärzten und einer großen Gemeinschaftspraxis von vier Allgemeinmedizinern soll es auch ein Bistro geben.

Der von den Architekten Fritz Nowotny und Arthur Mähner konzipierte Neubau war am 21. Oktober 1966 bezogen worden. Damals teilten sich zwölf Einzelgewerkschaften und die Gewerkschaftsjugend die 600 Quadratmeter Fläche.

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