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Auch Linke und Forum Neues Offenbach mit OB-Kandidaten

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Von: Thomas Kirstein

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Offenbach - Der Wahlzettel für die Oberbürgermeisterwahl am 10. September wird immer länger. Zu vier bereits gemeldeten und zwei angekündigten Bewerbern gesellen sich zwei weitere.

Elke Kreiss, Die Linke
Elke Kreiss, Die Linke © p

Die Linken bieten „nach überwältigender Mehrheit“ in der jüngsten Mitgliederversammlung ihre Fraktionsvorsitzende Elke Kreiss auf. Die Industriekauffrau, Jahrgang 1954, will die soziale Spaltung in Reiche und Arme verhindern, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum gewährleisten, die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen verhindern sowie Kindertagesstätten und Schulen ausbauen und modernisieren. Wie es in einer Presseerklärung heißt, setze sich Kreiss aktiv gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus ein und stehe für „eine liebens- und lebenswerte Stadt, die bunt, kreativ und vielfältig daherkommt“.

Musin Senol, FNO
Musin Senol, FNO © p

Das im Stadtparlament vertretene Forum Neues Offenbach (FNO) schickt Fraktionschef Musin Senol ins Rennen. Der 44-jährige Kaufmann türkischer Herkunft will mit seiner Kandidatur in erster Linie die rückläufige demokratische Beteiligung wieder stärken. Wie er unserer Zeitung sagte, geht es ihm darum, durch sein Beispiel einer aktiven Betätigung Leute an die Wahlurne zu bringen. Das FNO wendet sich besonders an Offenbacher mit Migrationshintergrund. Weiterer bereits eingetragener Kandidat neben denen der etablierten Parteien (Dr. Felix Schwenke, SPD, Peter Freier, CDU, Peter Schneider, Grüne) ist Pirat Helge Herget. Die Bewerbung angekündigt, aber noch nicht eingereicht hat die AfD-Fraktionsvorsitzende Christin Thüne.

Wie Wahlamtsleiterin Beate Kolodjeski verrät, hat sich auch ein Unabhängiger die Unterlagen abgeholt: Hein Gottfried Fischer aus dem nordrheinischen Gangelt braucht aber mindestens 142 Unterschriften von Offenbachern. Der 73-Jährige wollte schon viermal, zuletzt in Dieburg, Bürgermeister werden.

Sollte am 10. September keine absolute Mehrheit für einen der Kandidaten zustande kommen, wird am 24. September, parallel zur Bundestagswahl, zur Stichwahl gebeten. (tk)

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