Offenbachs Grüne pflanzen Baum

Aufbäumen gegen Fluglärm

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So prächtig soll die Hainbuche werden.

Offenbach - Der politische und rechtliche Streit um den Flughafen geht weiter. So halten die Grünen etwa am Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr fest.

Damit das alles nicht in Vergessenheit gerät, setzen die Offenbacher Grünen um Jahrestag der Eröffnung der Landebahn Nordwest erneut ein Zeichen, zumal ein hoffentlich wachsendes. Sie pflanzen einen Protestbaum gegen den zunehmenden Fluglärm.

Bereits im vergangenen Jahr wurde an der Kinder- und Jugendfarm eine Esskastanie gesetzt, dieses Jahr erhält die Beethovenschule eine Hainbuche für ihren Schulhof, die ebenfalls stark von Fluglärm geplagt wird. In einer kleinen Pflanz- und Protest-Zeremonie am Donnerstag, 31. Oktober, sind Bürger um 9.30 Uhr willkommen.

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„Der rücksichtslose Ausbau des Flughafens in einem dicht besiedelten Ballungsgebiete war von Anfang an ein großer Fehler“, erklärt Grünen-Vorstand Frank Leithäuser. Die Partei will den nicht nachlassenden Unmut für konstruktive Aktionen nutzen und gemeinsam „Druck aufbauen“ – nicht allein gegen die Flughafen-Betreiber. Leithäuser: „Die Schädigung der Gesundheit und Lebensqualität müssen eingegrenzt und eine anwohnerverträglichere Regulierung des Flugverkehres bewirkt werden.“

Die Aktion „Aufbäumen gegen Fluglärm“ wird, so die Ankündigung, jedes Jahr wiederholt. „So werden weiter Zeichen gegen die steigende Belastung setzen“, so Leithäuser. Offenbacher können die Aktion auch mit einem Spendenbeitrag zum Ankauf weiterer Bäume unterstützen: Kontonummer 4201761943, Frankfurter Volksbank, Bankleitzahl 50190000, Kennwort: „Aufbäumen“. mk ‹ www.gruene-offenbach.de

mk

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