Ausbaggern der verschlammten Teiche in Tempelsee

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Offenbach - Geruchsintensive Beeinträchtigungen müssen Anwohner in Kauf nehmen, seit die Sanierung der Teiche in Tempelsee begonnen hat. Anfang der 80er sind letztmals beide Teiche mit ihren etwa 3000 Quadratmetern Wasserfläche gesäubert worden.

Jetzt wurden 31 Bäume am Ufer gefällt, die als Ursache für die unerwünschte Verlaubung des Gewässers gelten, das sich allein aus Regen und Grundwasser speist. 52 weitere Bäume wurden auf Stock gesetzt; es sind nachwachsende Gehölze, zum Beispiel Erlen. Das knapp ein Hektar große Gelände hinter dem Emil-Renk-Heim ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Daher soll die Mischung aus Baumbestand, parkähnlicher Struktur und Wiesen erhalten bleiben. Doch erst müssen nach dem Abpumpen des Wassers rund 2000 Kubikmeter Schlamm raus.

Der Aushub wird für landwirtschaftliche Zwecke verwendet. Bis Ende April dürfte die Entschlammung dauern. Danach ist die Sohle neu zu profilieren. Sind die Teiche leer, kann die Renaturierung beginnen. Vorgesehen sind Anpflanzungen von Schilfröhricht und Binsen. Etwa 20 Bäume werden aufgeputzt, Sträucher und Bodendecker auf etwa 300 Quadratmetern gerodet. Schließlich gilt es die in Mitleidenschaft gezogenen Wege auf einer Fläche von nahezu 800 Quadratmetern wiederherzustellen. Ende Mai soll die Anlage nutzbar sein. Veranschlagt sind für alle Arbeiten 310.000 Euro.

mt

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