Spektakuläre Rettungsaktion

Baggerfahrer zieht hilflosen Angler aus Schlamm

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Aus der Fisch- wurde eine Menschenrettung. Der ASV-Neptun-Angler konnte sich nicht mehr allein aus dem Schlamm der Tempelsee-Weiher befreien.

Offenbach - Als routinemäßige Hilfe geplant, endete eine Abfischung in den Tempelsee weihern zwar nicht unbedingt dramatisch, dafür aber zumindest spektakulär. Von Martin Kuhn

Ein Mitglied des ASV Neptun sank so tief in den Schlamm ein, dass er sich nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer retten konnte. Mit Hilfe eines Baggers, der ohnehin gut 2000 Kubikmeter Schlamm rausholt, wurde er aus seiner misslichen Lage befreit. Während er sich an der Schaufel festklammerte, zog der Baggerfahrer ihn behutsam aus dem saugenden Untergrund in die Höhe. Dafür gebührt dem Lenker ein „Petri Dank“!.

Allerdings fischten die Neptun-Männer, die regelmäßig der Stadt helfen, nicht im eigentlichen Wortsinn. Angelfreund Vincent stieg ins Wasser und trieb die Fische zusammen, damit sie mit dem Kescher herausgeholt werden können. Zwei Mal verlief das Abfischen in Tempelsee nach Plan und problemlos. Das Ergebnis: etwa tausend Giebel, fünf kleinere Graskarpfen und drei Schildkröten. Ausgesetzt wurden sie im vereinseigenen Gewässer in Rumpenheim und im Buchrain-Weiher, den der ASV Neptun für seinen Sport gepachtet hat. Zudem darf er den Weiher am städtischen Altenheim (Hessenring) zur Aufzucht nutzen.

Aktiv beteiligt war der Offenbacher Angelsportverein unlängst bei der Geländeräumung fürs geplante Polizeipräsidium am Odenwaldring. Dort fischten die fleißigen Helfer einen alten Feuerteich ab, in dem verschiedene Fischarten lebten.

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